Spatenstich für einzigartiges Wasserbaulabor

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, BOKU-Professor Helmut Habersack und Bürgermeister Michael Ludwig

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, BOKU-Professor Helmut Habersack und Bürgermeister Michael Ludwig (v.l.n.r.)

Am Brigittenauer Sporn 3 errichtet die Universität für Bodenkultur mit Fördermitteln der EU und der Stadt Wien ein weltweit einzigartiges Wasserbaulabor. Es ermöglicht erstmals Modellversuche im Originalmaßstab. Durch einen Kanal im Untergeschoss des Labors können zwischen Donau und Donaukanal bis zu 10 Kubikmeter Wasser pro Sekunde geleitet werden.

Prozesse in Flüssen können so besser untersucht werden. Dadurch sind zum Beispiel genauere Vorhersagen über Hochwasser-Gefahren möglich. Zudem sollen sich Verbesserungen bei der Schifffahrt, bei Wasserkraftwerken, beim Hochwasserschutz und beim Umweltschutz ergeben.

Die Forschung wird interessierten Besucherinnen und Besuchern durch ein Public Lab nähergebracht. So soll das Wissen über Nutzung und Schutz von Flüssen gefördert werden.

Der Spatenstich fand am 26. Juni 2018 statt.

Förderung durch die EU

Das Wasserbaulabor wird gleich von vier parallel laufenden EU-Projekten kofinanziert:

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Eva Gsteu-Kirschbaum (Magistratsabteilung 27)
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