Im Zuge der großen Radwegeoffensive des 21. Bezirks entstanden in den letzten Jahren bereits zahlreiche Projekte, wie der 2-Richtungsradweg entlang der Floridsdorfer Hauptstraße, der 2-Richtungsradweg auf der Angerer Straße und die beidseitigen 1-Richtungsradwege auf dem ersten Abschnitt der Leopoldauer Straße.
Am 13. April 2026 startet ein neues Projekt, das eine Lücke schließt und bereits Ende Mai fertig sein soll: Auf einer Länge von insgesamt 115 Metern entsteht in der Leopold-Ferstl-Gasse ein komfortabler 2-Richtungsradweg, der die Verbindung von der Floridsdorfer Hauptstraße zum Bahnhof Floridsdorf wesentlich verbessert.
Sicher und komfortabel zum Bahnhof Floridsdorf
Vor nicht ganz 2 Jahren wurde der 1. Abschnitt des baulich getrennten 2-Richtungsradwegs entlang der Floridsdorfer Hauptstraße eröffnet. An diesen schließt künftig ein neuer 2-Richtungsradweg in der Leopold-Ferstl-Gasse an - und das in einer kosteneffizienten Bauweise:
Der rund 115 Meter lange Abschnitt von der Floridsdorfer Hauptstraße bis zur Schöpfleuthnergasse wird als Leichtbauweise umgesetzt. Dabei wird der Radweg auf der gleichen Höhe wie die daneben verlaufenden Kfz-Fahrspuren geführt. 25 Zentimeter breite Gummi-Schwellen trennen den Radweg baulich von den angrenzenden Fahrstreifen und sorgen so für mehr Sicherheit. Einsatzfahrzeuge haben die Möglichkeit, die Schwellen bei Bedarf zu überfahren und somit ausweichen zu können.
Zusätzlich sorgen neu gestaltete Gehsteigvorziehungen für bessere Sichtbeziehungen und erhöhen somit die Verkehrssicherheit in den Kreuzungsbereichen auch für die Fußgänger*innen. Ab der Schöpfleuthnergasse verläuft die Radverbindung verkehrsberuhigt durch eine Sackgasse, wo eine Anbindung an den bestehenden gemischten Geh- und Radweg in der Linken Nordbahngasse besteht. Mit dieser durchgängigen Radverkehrsinfrastruktur wird der Bahnhof Floridsdorf über die Leopold-Ferstl-Gasse von der Floridsdorfer Hauptstraße auch für Radfahrer*innen unkompliziert und komfortabel erreichbar.
Leichtbauweise: innovativ, kostengünstig und sicher
Die Radwegoffensive hat in den vergangenen Jahren in Wien bereits mehr als 100 Kilometer im Hauptradwegenetz gebracht. 2026 wird auf weitere Lückenschlüsse und, wo immer es geht, auf Leichtbauweisen gesetzt.
Neben der Leopold-Ferstl-Gasse wird diese auch in der Oberen Donaustraße im 2. Bezirk und in der Althanstraße im 9. Bezirk zur Anwendung kommen. Diese hat sich in ähnlichen Varianten unter anderem bereits am Neubaugürtel sowie an der Nordbergbrücke bewährt.
Der Radweg wird dabei nicht wie bisher üblich auf erhöhtem Niveau geführt und mit Randsteinen abgetrennt, sondern er bleibt auf Straßenniveau. Dabei kann die Abtrennung zwischen Radweg und motorisiertem Verkehr ganz unterschiedlich ausgestaltet werden. Klar ist, dass die Sicherheit der Radfahrenden gewährleistet ist.
Wien baut das Radwegenetz 2026 konsequent weiter aus
Im 6. Jahr in Folge setzt die Stadt Wien ihre Radwegoffensive fort: Mit 33 neuen Projekten und rund 12,5 Kilometern neuer Radverkehrsinfrastruktur wird das Hauptradwegenetz auch 2026 konsequent ausgebaut. Der besondere Fokus liegt heuer auf der Weiterführung großer Radachsen und auf Lückenschlüssen.
Alle Infos zu den Radwegeprojekten inklusive einer interaktiven Karte zu allen Projekten gibt es auf fahrradwien.at.







