
Ein gemischter Geh- und Radweg ist eine gemeinsame Verkehrsfläche für Fußgänger*innen sowie Radfahrer*innen. Weder durch Bodenmarkierungen noch durch bauliche Maßnahmen ist eine gegenseitige Abgrenzung vorhanden.
Anwendungsempfehlungen
Diese Anlageart ist nur bei geringeren Verkehrsbelastungen durch Fußgänger*innen beziehungsweise Radfahrer*innen möglich.
Vorteile
- Auch bei geringer Flächenverfügbarkeit (unter 3,5 Metern) kann der Radverkehr abseits vom Kraftfahrzeugverkehr getrennt geführt werden.
- Aufgrund der geringen Flächenerfordernis und Ausbaukosten ist die Errichtung eines Geh- und Radweges eine wirtschaftliche Lösung.
Nachteile
Es kann zu Konfliktsituationen zwischen Fußgänger*innen beziehungsweise Radfahrer*innen kommen.
Beispiele in Wien

Geh- und Radweg entlang der Sinawastingasse im 21. Bezirk

Geh- und Radweg entlang der Richard-Neutra-Gasse im 21. Bezirk


