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Grünpfeile für Radfahrer*innen in Wien

Die Stadt erweitert das Angebot an Grün-Pfeilen für Radfahrer*innen: Im Laufe des Mai 2026 werden weitere 90 neue Grünpfeile an 67 Kreuzungen in ganz Wien hinzugefügt.

Durch die 90 neuen Grünpfeile an 67 Kreuzungen steigt die Gesamtzahl auf 820 Grünpfeile in der Bundeshauptstadt. Das ist absolute Spitzenreiterposition in ganz Österreich. Die Zusatztafeln ermöglichen es Radfahrer*innen, nach kurzem Stopp mittlerweile an 526 Kreuzungen bei Rot rechts abzubiegen oder geradeaus zu fahren. Gleichzeitig baut die Stadt das Radwegenetz konsequent weiter aus.

Wien ist seit Anbeginn Vorreiterin bei den Grünpfeilen für Radfahrer*innen, mit 820 Grünpfeilen sind wir hier österreichweit unangefochten an der Spitze. Eine kleine Maßnahme, die Radfahrer*innen ein flotteres Fortkommen ermöglicht.

Spitzenreiter ist diesmal der 3. Bezirk

Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen hat für die Stadt Vorrang. Die von Magistrat sowie Bevölkerung und Bezirken vorgeschlagenen Örtlichkeiten wurden im Vorfeld von der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) eingehend geprüft.

Spitzenreiter sind dieses Mal die Landstraße mit 11, die Donaustadt mit 10 und der Alsergrund mit 9 neuen Grünpfeilen. Auch im 2., 4., 5., 9., 10., 12., 14., 15., 16., 17., 18., 19., 20., 21., 22. und 23. Bezirk werden weitere Grünpfeile montiert.

Insgesamt gibt es in Wien somit 820 Zusatzschilder, davon gelten 662 dem Rechtsabbiegen und 158 dem Geradeausfahren. Am meisten davon hängen in der Donaustadt.

Grünpfeile für den Radverkehr in Wien - Fahrrad Wien

Mehr Platz fürs Radfahren und Zufußgehen am Ring

Wien hat in den letzten Jahren viel in das Radwegenetz und den Ausbau wichtiger Rad-Achsen und Lückenschlüsse investiert. Ein Highlight des heurigen Ausbauprogramms ist ein Projekt, das schon lange am Wunschzettel vieler Radfahrer*innen steht: Die Stadt wird den Rad- und Fußverkehr am Ring etappenweise entflechten und neu gestalten. Im Fokus stehen dabei die Nebenfahrbahnen und seitlichen Alleen, die künftig mehr Platz zum Flanieren und Radfahren bieten werden. Die schattigen Alleen gehören hier künftig ganz den Fußgänger*innen. Die Nebenfahrbahn wird zur Rad-Allee mit großteils baulich getrennten 4,50 Meter breiten Radwegen oder Fahrradstraßen. Gestartet wird ab Herbst 2026 am Schottenring.

Wien setzt auf effiziente und kostengünstige Leichtbauweise

Das Radwegenetz in Wien wird weiter ausgebaut. Die Stadt setzt nun vermehrt auf kosteneffiziente, dennoch sichere Leichtbauweisen. Das funktioniert bereits am Neubaugürtel oder auf der Nordbergbrücke. Vor Kurzem begann die Stadt mit der Konstruktion eines komfortablen 2-Richtungs-Radwegs in der Leopold-Ferstl-Gasse, der die Verbindung von der Floridsdorfer Hauptstraße zum Bahnhof Floridsdorf wesentlich verbessert:

  • Der insgesamt 115 Meter lange Radweg wird Ende Mai 2026 fertig sein.
  • Der Radweg wird auf der gleichen Höhe wie die daneben verlaufenden Kfz-Fahrspuren geführt.
  • 25 Zentimeter breite Gummi-Schwellen trennen den Radweg baulich von den angrenzen Fahrstreifen und sorgen so für mehr Sicherheit.
  • Einsatzfahrzeuge haben die Möglichkeit, die Schwellen bei Bedarf zu überfahren und somit ausweichen zu können.

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