Gleisbausaison der Wiener Linien startet im März
Die Wiener Linien setzen ab März 2026 ihr umfassendes Modernisierungsprogramm "Netz erst recht!" weiter um. Dieses Jahr werden insgesamt 12,5 Kilometer Straßenbahngleise in ganz Wien getauscht und 33 neue Bim-Weichen eingebaut. Dabei liegt der Fokus verstärkt auf großflächigen Sanierungen. So sind die Verbesserungen für die Fahrgäste deutlich spürbarer als bei mehreren punktuellen Maßnahmen.
Ab 3. März geht der Gleisbau auf der Simmeringer Hauptstraße los. Kurz darauf folgen die Arbeiten auf der Lerchenfelder Straße und in der Quellenstraße. Ein Highlight der Gleisbausaison ist die Baustelle auf der der Dornbacher Straße und der Hernalser Hauptstraße, die ab April in mehreren Phasen durchgeführt wird. Weitere Modernisierungsarbeiten gibt es in der Quellenstraße und am Aumannplatz.
Wichtige Erneuerungen sind auch im insgesamt 83 Kilometer langen U-Bahn-Netz erforderlich. Während der Osterferien finden Arbeiten bei der U6 statt.
Schwerpunkte im Frühling 2026
7. und 8., Lerchenfelder Straße - Linie 46
Vom Schmerlingplatz bis über die Neubaugasse wird heuer rund 1.200 Meter Gleise entlang der Strecke der Straßenbahn-Linie 46 auf der Lerchenfelder Straße erneuert. Von 16. März bis Mitte Juli kann die Straßenbahn deshalb nicht zwischen Ring, Volkstheater und der U6-Station Thaliastraße fahren. Die Straßenbahn wird von Joachimsthalerplatz kommend ab Thaliastraße zur U-Bahn-Station Josefstädter Straße umgeleitet. Die Linie 13A fährt in den Osterferien nur zwischen Hauptbahnhof und Neustiftgasse.
10., Quellenstraße - Linie 6
Zwischen der Knöllgasse und Bernhardtstalgasse werden auf der Quellenstraße 400 Meter Gleise von Grund auf erneuert. Die Straßenbahn-Linie 6 ist deshalb von 16. März bis Mitte April eingestellt. Fahrgäste können auf die Linien U1, 1, 11, 18, 7A und 14A ausweichen.
10., Otto-Probst-Straße - Linie 11
Für eine Erneuerung von rund 250 Meter Gleisen in der Otto-Probst-Straße beim Tesarekplatz wird die Linie 11 von 11. bis 30. Mai beim Frödenplatz kurzgeführt.
11., Simmeringer Hauptstraße - Linien 11 und 71
Rund 1.500 Meter Gleise werden an 3 Orten entlang der Simmeringer Hauptstraße erneuert. Die Bauarbeiten dauern von 3. März bis Herbst. In dieser Zeit werden die Linien 11 und 71 ab 22.30 Uhr kurzgeführt. Währenddessen ist für den 11. Bezirk der Ersatzbus 71E unterwegs.
17., Dornbacher Straße und Hernalser Hauptstraße - Linie 43
Auf der Hernalser Hauptstraße werden rund 1.500 Meter Gleise der Linie 43 erneuert. Die Arbeiten finden in 2 Bauphasen von 20. April bis September statt. Die Linie 43 wird deshalb kurzgeführt. Um Anrainer*innen trotz der Einschränkungen ein attraktives Öffi-Angebot zu bieten, wird die Buslinie 43A ersatzweise verlängert und die Linie 2 verdichtet.
18., Aumannplatz - Linien 40, 41 und 42
Am Aumannplatz in Währing modernisieren die Wiener Linien rund 750 Meter Gleise. Von 4. Mai bis Ende Juni werden die Linien 40 und 41 deshalb über die Kreuzgasse umgeleitet. Die Linie 42 wird temporär eingestellt. Die Linie 9 kann nur zwischen Westbahnhof und Antonigasse fahren. Mit dem Ersatzbus 41E wird die Öffi-Anbindung entlang der Gentzgasse und Währinger Straße sichergestellt.
18., 19. und 20., Erneuerungen entlang der U6
Die fahrgastärmeren Ferienzeiten werden auch dieses Jahr für Modernisierungsarbeiten an der U6 genutzt. In den Osterferien fährt die U6 deshalb nicht zwischen Jägerstraße und Währinger Straße-Volksoper. Fahrgäste können währenddessen auf die Linie 12 ausweichen.
In den Sommerferien geht es unter anderem mit Gleisbaustellen am Universitätsring, auf der Kreuzung Spitalgasse und Währinger Straße sowie auf der Floridsdorfer Brücke weiter. Auch die U3 und die U4 erhalten ab Anfang Juli neue Gleise. Alle aktuellen Details zu den Gleisbaustellen finden Sie auf der Website der Wiener Linien.
Modernisierungsoffensive der Wiener Linien "Netz erst recht!"
Die Wiener Linien wickeln jährlich rund 100 Baustellen ab. Nur ein Viertel davon wirkt sich auf den Betrieb aus. Bei Betriebseinschränkungen werden die Intervalle von bestehenden Linien im Umfeld der Baustelle verdichtet. Wo möglich werden größere Fahrzeuge eingesetzt. Alternative Linien werden so umgeleitet, dass trotz Bauarbeiten ein möglichst dichtes Öffi-Netz mit guten Möglichkeiten zum Umsteigen bestehen bleibt.
Auch Sharing-Angebote wie WienMobil-Rad werden intensiviert. Dort wo es sinnvoll und möglich ist, bieten die Wiener Linien Ersatzangebote an. Die Wiener Linien bitten Ihre Fahrgäste, etwas mehr Zeit für Ihre Wege einzuplanen. Unter wienmobil.at oder in der WienMobil-App können sich Fahrgäste über ihre ideale (Ausweich-)Route informieren.
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- Letzte Aktualisierung: 26.02.2026, 11.32 Uhr
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