Die umfassenden Instandsetzungsarbeiten an der Floridsdorfer Brücke werden plangemäß mit 5. September 2026 abgeschlossen. Damit steht eine der wichtigsten Donauquerungen zwischen dem 20. und 21. Bezirk, die täglich von zahlreichen Auto-, Rad- und Öffi-Nutzer*innen genutzt wird, rechtzeitig zum Schulbeginn wieder ohne Einschränkungen für den Verkehr zur Verfügung. Die Arbeiten wurden trotz der technischen Komplexität unter Aufrechterhaltung des Verkehrs erfolgreich und zeitgerecht umgesetzt.
Erneuerung von Fahrbahnübergängen und Sanierung der Gleisanlagen Linie 31
Im Zuge des Projekts wurden seit Juli insgesamt sechs Fahrbahnübergangskonstruktionen in den Dehnfugen mit einer Gesamtlänge von rund 202 Metern erneuert. Diese Baumaßnahmen waren notwendig, um die langfristige Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Bauwerks sicherzustellen.
Neben dem Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen wurden auch zahlreiche begleitende Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt. Dazu zählen lokale Instandsetzungen am Tragwerk sowie Betoninstandsetzungen an den Widerlagern und Stützen. Durch diese Arbeiten konnte die bauliche Substanz der Brücke nachhaltig verbessert und ihre Lebensdauer verlängert werden. Parallel zu den Arbeiten auf der Brücke wurden die Gleisanlagen der Straßenbahnlinie 31 saniert.
Zwei Bauabschnitte - Arbeiten Richtung 21. und 20. Bezirk
- Im 1. Bauabschnitt wurden die Fahrbahn Richtung 21. Bezirk, Straßenbahngleise im Bereich der Fahrbahnübergangskonstruktionen sowie der Geh- und Radwegbereich erneuert.
- Die Straßenbahnlinie 31 konnte während der Bauarbeiten die Brücke nicht befahren werden. Von 6. Juli bis 27. August 2026 war die Linie 31 deshalb nur von Schottenring bis zum Friedrich-Engels-Platz unterwegs. Fahrgäste konnten auf die Linien U6, 30 und 11A ausweichen.
- Die Straßenbahnlinie 30 war währenddessen in dichteren Intervallen und mit ausgedehnten Betriebszeiten unterwegs.
- Im 2. Bauabschnitt wurden die Fahrbahnübergänge auf der Fahrbahn Richtung 20. Bezirk erneuert. In dieser Phase kann die Linie 31 regulär verkehren.
Geh- und Radwege bleiben nutzbar
Die Geh- und Radwege bleiben grundsätzlich während der gesamten Bauzeit nutzbar. Im Bereich der Fahrbahnübergangskonstruktionen kann es jedoch zeitweise zu kleinräumigen Einschränkungen kommen. Für einzelnen Arbeitsbereiche werden bei Bedarf temporäre Podeste oder Gerüststege eingerichtet.
Investition in eine sichere Zukunft
Mit der Instandsetzung investiert die Stadt Wien in den langfristigen Erhalt einer wichtigen Verkehrsverbindung und stellt sicher, dass die Floridsdorfer Brücke auch künftig sicher und zuverlässig genutzt werden kann.


