Citybus-Konzept bringt neue Linienführung für 2A, 3A und 57A
Gemeinsam mit der Stadt Wien und den Bezirken haben die Wiener Linien ein neues Konzept für die Innenstadt-Busse geplant, das noch 2026 umgesetzt werden soll. Durch neue Routenführungen der Linien 2A und 3A sowie 57A wird die öffentliche Verbindung zwischen City und Nachbarbezirken gestärkt, die Linien zuverlässiger gemacht sowie Wohngebiete öffentlich besser angebunden.
Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass die Öffis von beliebten Fiaker-Routen getrennt werden und somit nicht mehr ausgebremst werden. So kommen die Citybusse nicht nur schneller voran, sondern werden für die Fahrgäste auch zuverlässiger.
Die neuen Linienführungen im Detail
- Die Linie 2A wird über die Innenstadt hinaus in den 2. Bezirk verlängert und bindet den Karmelitermarkt sowie den Augarten an. Damit können Öffi-Fahrgäste direkt von der Innenstadt ins grüne Naherholungsgebiet fahren.
- Die Linie 3A übernimmt teilweise Stationen der Linie 2A und bindet künftig das Wohngrätzl um die Seilerstätte besser an. Die Linie fährt ausgehend von ihrer bisherigen Route über den Schwarzenbergplatz bis zur neuen Endhaltestelle bei der Oper.
- Die Linie 57A wird bis zur Oper verlängert. Dort können die Fahrgäste bequem und schnell zur Öffi-Knotenstation Oper/Karlsplatz wechseln.
- Die Linie 1A wird weiterhin auf ihrer gewohnten Strecke unterwegs sein.
Zeitplan
Insgesamt werden 17 Haltestellen neu errichtet oder adaptiert.
Die Umbaumaßnahmen für die Linien 2A und 3A sollen im Frühsommer 2026 stattfinden, damit die Linien bereits ab Herbst auf den neuen Routen unterwegs sein können.
Die Errichtung der neuen Haltestellen für die Linie 57A sollen noch 2026 umgesetzt werden, die neue Routenführung im Frühjahr 2027.
Die Intervalle und Betriebszeiten der Innenstadtbusse werden ab Herbst geringfügig angepasst.
Citybusse mit Wasserstoff- und Elektro-Technologie
Die neueste Antriebstechnologie der Busse hat das Citybus-Konzept erst möglich gemacht, da es eine flexible Routenführung erlaubt.
Seit September 2025 haben 10 elektrobetriebene Wasserstoff-Busse die bisherigen Elektrobusse auf den Linien 2A und 3A ersetzt. Mit der Kombination von Elektromobilität und Wasserstoff-Technologie können die neuen Rampini-Busse den ganzen Tag ohne Nachladen unterwegs sein.
Die neuen E-H2-Busse verlängern die Reichweite des Elektromotors mithilfe einer Wasserstoff-Brennzelle, die während der Fahrt neue elektrische Energie erzeugt. Damit ist in der Innenstadt keine Ladeinfrastruktur mehr nötig.
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- Letzte Aktualisierung: 10.02.2026, 14.03 Uhr
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