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EZA-Fachtagung 2026 - Wohnen für alle - Globale Perspektiven auf ein Menschenrecht

Sujet zur EZA-Fachtagung 2026 mit dem Titel "Wohnen für alle - Globale Perspektiven auf ein Menschenrecht" sowie Termin und Veranstaltungsort. Rechts unten zeigt ein Foto mehrere Personen auf dem Dach eines Rohbaus am Wasser.

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  • Letzte Aktualisierung: 22.10.2026, 14.11 Uhr
  • Eindeutige ID dieses Inhalts: dc4f6ad5-89b3-435e-800b-56e8f21317e6
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Wohnen ist weit mehr als ein Dach über dem Kopf. Es ist die Grundlage für Würde, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe - und ein Menschenrecht. Dennoch befinden wir uns mitten in einer globalen Wohnkrise: Rund 2,8 Milliarden Menschen leben ohne angemessenen Wohnraum, davon 1,1 Milliarden in informellen Siedlungen oder Slums und mehr als 300 Millionen Menschen sind obdachlos. Die Situation verschärft sich weiter - besonders in den rasch wachsenden Städten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Die Ursachen sind vielfältig: Bevölkerungswachstum und Urbanisierung treffen auf steigende Boden- und Immobilienpreise, soziale Ungleichheit, unzureichende Raumplanung sowie die Folgen der Klimakrise. Gleichzeitig wird Wohnraum weltweit zunehmend als Anlage- und Spekulationsobjekt betrachtet. Das Menschenrecht auf Wohnen gerät dabei immer häufiger in den Hintergrund. Besonders betroffen sind Menschen mit geringem Einkommen, Frauen, Kinder, ältere Menschen sowie Menschen, die durch Konflikte oder Klimafolgen ihre Heimat verlassen mussten.

Wohnen entscheidet über weit mehr als den Ort, an dem wir leben. Es beeinflusst den Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung, Arbeit, Wasser und Sanitärversorgung sowie die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Investitionen in leistbaren und sicheren Wohnraum sind deshalb Investitionen in soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz. Weltweit gibt es bereits zahlreiche Ansätze die zeigen, dass Veränderung möglich ist: partizipative Stadtentwicklung, sozialer Wohnbau, innovative Finanzierungsmodelle, die Aufwertung informeller Siedlungen und die Stärkung von Land- und Wohnrechten schaffen Perspektiven für Millionen Menschen. Damit die internationalen Nachhaltigkeitsziele erreicht werden können, braucht es entschlossenes Handeln auf lokaler, nationaler und globaler Ebene.

Die EZA-Fachtagung bringt 6 internationale Expert*innen aus Forschung, Praxis und Politik zusammen. Gemeinsam diskutieren wir die Ursachen der globalen Wohnkrise, lernen erfolgreiche Lösungsansätze aus verschiedenen Weltregionen kennen und fragen, welche Verantwortung Politik, Zivilgesellschaft und internationale Zusammenarbeit tragen. Ziel der Fachtagung ist es, den Austausch zu fördern, voneinander zu lernen und Impulse für eine gerechtere Wohnraumpolitik zu setzen - in Österreich, Europa und weltweit.

Anmeldung

Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich: tagung@suedwind.at

Veranstaltungskontakt

Abteilung Europäische Angelegenheiten (MA 27) und Südwind

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    Stadt Wien - Europäische Angelegenheiten

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