Im 19. Jahrhundert wurde Wien im sogenannten "großen Stadtumbau" vollständig umgestaltet und stark erweitert. Ausschlaggebend dafür waren eisige Kälte, schneereiche Winter und eine von Kohle getragene Energieversorgung.
Aufgrund der Klimaerhitzung ändern sich zusehends die Anforderungen an die Stadt: Wie gestalten wir unsere Straßen und Häuser, damit sie auch bei Hitze benutzbar bleiben? Wo speichern wir das Wasser von Starkregenereignissen, um Trockenperioden gut zu überdauern? Und vor allem: Wie bleibt das gebaute Wien lebenswert?
"Der große Stadtumbau 2.0 soll Wien klimafit machen und ist bereits in vollem Gange!" - so lautet die These, die hier diskutiert wird. Im Anschluss an einen kurzen Rundgang zu beispielhaften Projekten im Umfeld des Karlsplatzes entstehen im Atelier Ideen und Konzepte für eine zukunftsfähige Nachbarschaft.


