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PFAS - Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen

Das Wiener Trinkwasser kommt aus naturbelassenen Gebieten. Diese Gebiete schützen das Wasser vor Verunreinigungen durch Industrie und Gewerbe.

Die Gebiete, in denen das Quell- und Grundwasser gewonnen wird, sind großflächig geschützt. Sie sind naturbelassen und unberührt. Besondere Regeln schützen das Wasser vor Verunreinigungen. Zum Beispiel sind Industrie und Gewerbe im Wasserschutzgebiet verboten. Deshalb hat das Wiener Trinkwasser eine ausgezeichnete Qualität.

PFAS an Mess-Stellen nahezu nicht nachweisbar

Umfassende Trinkwasseruntersuchungen an Mess-Stellen der I. und II. Hochquellenleitung sowie in den Wasserwerken Lobau und Moosbrunn zeigen: Die PFAS-Summe im Wiener Trinkwasser ist nahezu an allen Mess-Stellen nicht nachweisbar. Lediglich bei der Mess-Stelle Grundwasserwerk Lobau konnte eine sehr geringe Menge "PFAS-Summe" nachgewiesen werden, die weit unter dem geforderten Grenzwert liegt. Die Untersuchungen werden regelmäßig fortgeführt.

Grenzwerte laut EU-Trinkwasserrichtlinie

Die strengen Anforderungen an die Wasserqualität sind unter anderem in der EU-Trinkwasserrichtlinie geregelt. Diese Richtlinie legt Grenzwerte für verschiedene Substanzen fest. Seit dem Jahr 2026 gilt das auch für eine Summe von 20 trinkwasserrelevanten PFAS. Dieser Summenwert darf 100 Nanogramm pro Liter nicht übersteigen. Ein Nanogramm entspricht einem Tausendstel eines Mikrogramms. Hochtoxische PFAS sind bereits seit 2006 in der EU verboten.

Was sind PFAS?

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind künstlich hergestellte Chemikalien, die in der Umwelt unerwünscht sind. Sie haben wasser-, fett- und schmutzabweisende Eigenschaften und werden daher in vielen Alltags- und Industrieprodukten eingesetzt. Viele PFAS sind in der Umwelt schwer abbaubar, können in den Wasserkreislauf gelangen und sich in Organismen und Pflanzen anreichern. Durch ihre jahrzehntelange Verwendung und hohe Beständigkeit finden sich PFAS heute nahezu überall auf der Welt.

Vorkommen von PFAS

PFAS-Substanzen werden unter anderem in Lebensmittelverpackungen, Regenbekleidung, Pestiziden, Kosmetika sowie in Antihaftpfannen und Backpapier verwendet. Sie gelangen über eine Vielzahl von Quellen in die Umwelt, zum Beispiel durch Produktionsstätten von PFAS in Europa, zivile und militärische Flughäfen sowie durch industrielle und kommunale Abwässer.

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Stadt Wien - Wiener Wasser

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