Hugo-Wolf-Park

Blick über Wiese mit Platanen

Beschreibung

Der Hugo-Wolf-Park ist geprägt durch seine Lage am Hang südlich der Krottenbachstraße. Von hier sind weite Ausblicke auf das Krottenbachtal, den nordwestlichen Teil Döblings, auf den Wienerwald und das Donautal möglich. Der Park ist durch seine landschaftliche Gestaltung und den reichhaltigen Gehölzbestand interessant. Der Hugo-Wolf-Park liegt inmitten bürgerlicher Wohnviertel und in unmittelbarer Nähe der Universität für Bodenkultur.

Die Anlage wurde bis 1925 als Hartäckerpark auf dem Areal einer ehemaligen Sandgrube errichtet und in den folgenden Jahren mehrfach erweitert. Die Gestaltung erfolgte unter geschickter Ausnutzung der Geländesituation mit landschaftlich eingefügten Wegen und Treppen, der Einbeziehung vorhandener Felsen und einer reichhaltigen, von Koniferen geprägten Bepflanzung. Das Kinderfreibad wurde 1929 errichtet, im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach seinem Wiederaufbau 1947 neuerlich eröffnet. Es ist als eines der wenigen Familienbäder der Zwischenkriegszeit noch in Betrieb. Künstlerisch gestaltet wurde der Park mit der 1930 errichteten Figurengruppe "Brüderlein und Schwesterlein" von Franz Waldmüller.

1953 kam es anlässlich des 50. Todestages des Komponisten Hugo Wolf zur Umbenennung. 1988 wurde zum Gedenken an das Ende der Ersten Republik der "Döblinger Freiheitsweg" errichtet. Im Jahr 2000 legten die Wiener Stadtgärten thematische Musterstaudenpflanzungen an.

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