Weghuberpark

Parkweg mit Blumenbeeten und Rasenflächen

Beschreibung

Der Park wurde vor dem stadtseitigen Rand der ehemaligen Vorstadtverbauung (vor dem Palais Trautson, gegenüber dem Justizpalast) angelegt und reichte ursprünglich bis zur Burggasse.

1865 wurde der Weghuberpark von der Gemeinde Wien übernommen und öffentlich zugänglich gemacht. 1887 wurde der südliche Parkteil zugunsten des Volkstheaters abgetrennt. In den 1950er-Jahren wurde der Weghuberpark zur Aufstellung provisorischer UNIDO-Gebäude verwendet; nach deren Entfernung erfolgte 1981 die Wiedereröffnung des Parks. Kleinere Parkumgestaltungen erfolgten danach im Zuge des U3-Baus in den 1990er-Jahren und der U2-Verlängerung. Dabei wurde die Station Lerchenfelder Straße im September 2003 geschlossen. 2004 wurde der Weghuberpark von Landschaftsarchitekt DI Stefan Schmidt im Rahmen eines Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligungsverfahrens gänzlich neu gestaltet. Die Park-Wiedereröffnung fand im September 2005 statt.

Der Weghuberpark trägt seinen Namen nach dem Kaffeesieder Albert Weghuber, auf dessen Gründen er entstanden war. Zu seinen Stammgästen zählte auch Ferdinand Raimund. Daran erinnert das gegenüberliegende Wiener Traditionskaffee "Raimund".

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