Setagayapark

vorne eine grosse chinesische Steinlaterne neben einer Holzbrücke und blühenden Bäumen

Ein Stein-Stupa im Setagayapark

Im Mai 1992 wurde in Döbling ein bemerkenswerter Park fertig gestellt: der Setagayapark. Geplant wurde der Park vom japanischen Gartengestalter Ken Nakajima. Zwischen Döbling und Setagaya, einem Stadtteil in Tokio, besteht seit einigen Jahren ein Freundschafts- und Kulturabkommen. Daraus entstand die Idee, in Döbling einen Japanischen Garten zu errichten.

Gestaltung

Der Park symbolisiert eine japanische Landschaft. Er beinhaltet Symbole, die für uns Europäer den Japanischen Garten charakterisieren: Quelle, Wasserfall, Teich, Steine und typische Pflanzen. Durch die Erhaltung des Baumbestandes und die Neigung des Geländes wurde der Eingang in die südwestliche Ecke gesetzt. Über einige Stufen erreicht man das Bambustor im Tokusabari-Stil, das dem Shugakuin Palace Garden nachempfunden ist. Zusätzlich gibt es einen behindertengerechten Eingang.

vorne blühende Magnolie, dahinter ist ein Teich und ein Teehaus

Neben dem Haupteingang steht ein Steinmonument. In dieses ist in japanischen Buchstaben das Wort "Furomon" eingraviert. Besucherinnen und Besuchern soll damit signalisiert werden, dass sie das "Paradies" betreten. Im Garten eröffnet sich der Blick auf das Teehaus und den Wasserlauf, der über Kaskaden in den Teich mündet.


Hundezone und Winterpause

Im Setagayapark gilt ein generelles Hundeverbot. Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer werden gebeten, ihren Hund in die Hundezonen zu führen.

Der Setagayapark ist während der Wintermonate (November bis März) gesperrt.

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