Rudolf-Bednar-Park

Entwurfsansicht: Schilfgärten entlang eines Weges, im Hintergrund Wohnungen

Mit 31.000 Quadratmetern ist der 2008 fertiggestellte Rudolf-Bednar-Park der größte seit 1974 errichtete Wiener Park.

Die Gesamtfläche des Areals am ehemaligen Nordbahnhof beträgt rund 75 Hektar. Über 20.000 Menschen werden hier in den kommenden Jahren ihre neue Wohnung oder ihren Arbeitsplatz finden. Dafür wurde von der Stadt ein Entwicklungskonzept bis 2025 konzipiert. Der Rudolf-Bednar-Park bildet die "grüne Lunge" für diesen neuen Stadtteil im 2. Bezirk. Mit der Größe von etwa fünf Fußballfeldern ist der Park die ideale "grüne" Ergänzung zum nahen Augarten, dem Prater und der Donauinsel.

Entstehungsgeschichte

2005 wurde für die Fläche seitens der Wiener Stadtgärten ein internationaler EU-geförderter Parkplanungswettbewerb europaweit ausgeschrieben. Unter den eingereichten Projekten namhafter Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen aus Österreich, Schweiz und Holland, wurde jenes der Hager Landschaftsarchitektur Zürich einstimmig zum Siegerprojekt gewählt. Der Spatenstich erfolgte im Juli 2007, die Parkeröffnung im September 2008.

Gestaltungskriterien

Kinder spielen auf der Wiese, im Hintergrund Wohnungen

Der Rudolf-Bednar-Park wurde nach den Parkplanungsrichtlinien der Wiener Stadtgärten errichtet. Wesentliches Charaktermerkmal ist ein zusammenhängender Baumschleier aus 280 Bäumen. Dieser verankert den Rudolf-Bednar-Park als zentralen Platz im neuen Stadtteil am ehemaligen Nordbahnhof. Die Ausrichtung des Baumschleiers orientiert sich an der nahen Donau und den Gleisen des ehemaligen Bahnhofs. Im Süden des Parks befindet sich ein Bereich für Jugendliche zum Skaten und Streetball. An der "Achse Radingerstraße" liegen Schilfgärten als Reminiszenz an die nahe Donau. Der befestigte Bereich vor der Wohnhausanlage "Wohnen am Park" ist ruhigeren Nutzungen vorbehalten. Im östlichen Rudolf-Bednar-Park sind im Rasen formgeschnittene Blütensträucher, sogenannte Quartiergärten eingelagert. Diese bieten den Parkbesucherinnen und -besuchern Ruhe. Am markantesten sind die zahlreichen, über die gesamte Parkfläche verteilt orangenen Metallstelen als Orte des Kinderspiels: Kletterseile, Schaukeln, Hängematten und so weiter Der Spielplatz ist mit seiner Ausstattung für alle Generationen geeignet.

EU-kofinanzierter Park

EU-Symbol, Text: Ziel 2 Wien EU-Fördergebiet

Planung und Bau des Rudolf-Bednar-Park wurden im Rahmen des EU-Programms "Ziel 2 Wien" aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

Weiterführende Informationen

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Wiener Stadtgärten (Magistratsabteilung 42)
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