Bruno-Kreisky-Park

Blumenbeet, dahinter Hängematte zwischen zwei Bäumen

Mädchenpark

1999 erfolgte ein "Geladener Wettbewerb" zur geschlechtersensiblen Umgestaltung des Bruno-Kreisky-Parks. Den ersten Preis dieses Wettbewerbs errang das Wiener LandschaftsplanerInnenbüro KoseLicka. Die Neugestaltung sollte die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen besonders berücksichtigen. Übersichtlichkeit, verschieden große Raumangebote und die Entfernung des Fußballkäfigs sind dabei die wichtigsten Punkte. Die Parkumgestaltung wurde 2001 fertiggestellt.


Ideen zum Bruno-Kreisky-Park

Foto von Bruno Kreisky

Dr. Bruno Kreisky (1911 bis 1990)

Der Bruno-Kreisky-Park wurde nach dem Bundeskanzler und Ehrenbürger der Stadt Wien Dr. Bruno Kreisky (1911 bis 1990) benannt.

Der Bruno-Kreisky-Park liegt am Außenrand des 5. Bezirks, eingefasst von Margaretengürtel, Wiental und Schönbrunner Straße. Trotz Verkehrslärms gehen hier die Menschen spazieren und Kinder finden Platz zum Radfahren und Austoben. Sein Einzugsgebiet reicht zwar bis in den 6. und 12. Bezirk, seine Nutzungsdichte ist aber geringer als im Einsiedlerpark. Offene Wiesen und alte Bäume bilden das Charakteristikum des Parks. Als grüne Insel mit nutzungsoffenen Flächen unterschiedlicher Größe und nicht geschlechtsspezifisch festgelegten Einrichtungen soll der Park eine spezielle Ergänzung des Freiraumangebotes der Stadt bieten.

In diesem Wettbewerbsbeitrag wurden die vorhandenen Qualitäten des Bestandes im Bruno-Kreisky-Park am konsequentesten weiterentwickelt. Die direkte Anbindung zur U4-Station "Margaretengürtel" ermöglichte die Auslagerung des derzeit bestehenden Ballspielplatzes in die nahe gelegene Gürtelmittelzone.

Unter dem Titel "Kleine und Große Freiheit" lösen einander großzügige Bewegungsräume und kleinteilige Raumstrukturen ab. Durch die Gliederung der Flächen mit Hilfe von Strauchpflanzungen oder Bodenwellen ist die Nutzungsmöglichkeit durch mehrere Gruppen gleichzeitig gewährleistet. Eine zentrale Wiesenfläche und eine 150 Zentimeter abgesenkte Wiesenmulde ersetzen den bisher bestehenden Ballspielkäfig. Sie dienen als multifunktional nutzbare Bewegungsräume und Veranstaltungsorte. Dadurch wird gleichzeitig die Einsehbarkeit und Übersichtlichkeit der Parkfläche verbessert. Die Sichtachse im Bereich der Hauptverbindung von der Linienwall-Kapelle zur U4-Station "Margaretengürtel" wurde freigelegt.

Kleinkinderspielplatz

Der Kleinkinderspielplatz liegt im ruhigeren, schattigeren Nord-Ost-Teil des Parks. Die kleinteiligen Räume sowie die Randbereiche der Wiesenflächen sind mit Bänken, Tisch-Bank-Kombinationen und Holzpritschen als "Konzentrationspunkte" für Spiele und Kommunikation ausgestattet. Im Bereich des U-Bahn-Vorfeldes bietet die "Stadtterrasse" als durchgehend befestigte Fläche Platz für Trendsportarten. Hier führt auch der Radweg entlang des Wientals vorbei.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Stadtgärten (Magistratsabteilung 42)
Kontaktformular