Kongreßpark

  • Lage: 16., Kongreßpark
  • Größe: rund 61.000 Quadratmeter
  • Im Kongreßpark müssen Sie Ihren Hund an der Leine führen. Bitte benutzen Sie die Hundezone Liebknechtstraße. Auf den Kinderspielplätzen im Park besteht generelles Hundeverbot.
  • Kontakt: +43 1 4000-8042
Bäume in einem Park

Der Kongreßpark in Ottakring war bereits 1905 als Teil des Wiener Wald- und Wiesengürtels vorgesehen. Er wurde aber erst in den 1920er-Jahren realisiert. 1927 wurde das Areal einer ehemaligen Sandgewinnungsstätte und Mülldeponie durch Erdauflagen verbessert, 1928 wurde der Kongreßpark eröffnet. Park, Kongreßbad und angrenzende städtische Wohnhausanlage Sandleiten waren typische Beispiele für die Politik der damaligen Stadtverwaltung. Ihr Ziel war es, die Lage der arbeitenden Bevölkerung und deren Wohnverhältnisse zu verbessern.

Die Parkbenennung erfolgte in Erinnerung an den Wiener Kongress der Jahre 1814 und 1815. Entwürfe für Kongreßpark und Kongreßbad stammen vom Wiener Architekten Erich Leischner. Die Bepflanzung leitete Stadtgärtner Fritz Kratochwjle. Durch große Zierobstpflanzungen wurde hier erstmals die Wirkung der Blütenfarben bewusst als Gestaltungsmittel verwendet. Es wurden japanische Kirschen-, Mandel-, Pfirsich- und Marillenbäume gepflanzt. Der Entwurf des Kongreßparks beinhaltete mehrere geometrische Großformen. Es entstanden drei Funktionsbereiche:

  • Große Wiese mit der (heute denkmalgeschützten) Milchhalle
  • Spielplätze mit Kinderfreibad
  • Städtisches Freibad
Bäume und Wiese in einem Park

1988 fand eine Generalsanierung des teilweise unter Denkmalschutz stehenden Kongreßbades statt. Dabei wurden das Kinderfreibad und ein Teil des Parks in das Bad einbezogen. Im Kongreßpark befinden sich zwei Kunstwerke: Die "Lustige Igelgruppe" aus Bronze und am Eingangstor die Plastik "Die Unbesiegbaren" von Feodorowna Rieß aus dem Jahr 1928. Aus Anlass des 100-jährigen Gründungsjubiläums der Naturfreunde International wurden 1995 im Kongreßpark zahlreiche Gedenkbäume gepflanzt.

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