Haydnpark

bewachsene Pergola säumt Wiese mit Baum

Geschichte

Der Haydnpark ist eine Parkanlage in einem ehemaligen Friedhof. Mit rund 31.000 Quadratmetern war der Hundsthurmer Friedhof der kleinste unter den "kommunalen" Friedhöfen. Sein Name rührt von einem turmartigen Rüdenhaus her, welches Kaiser Matthias um 1600 für seine Jagdhunde errichten ließ. Der Hundsthurmer Friedhof wurde 1783 eröffnet und diente den Bewohnerinnen und Bewohnern Margaretens und Mariahilfs als Begräbnisstätte. 1874 wurde der Friedhof geschlossen und 1926 als Haydnpark eröffnet. Erhalten ist nur noch der Grabstein des Komponisten Josef Haydn. Die lateinische Inschrift lautet: "Ich werde nicht ganz sterben". 1820, elf Jahre nach seinem Ableben, wurde Haydn exhumiert und auf Initiative von Fürst Esterhazy nach Eisenstadt überführt.

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