Niedrigste Feinstaubbelastung seit Beginn der Messungen

Bereits zum 8. Mal in Folge hat die Stadt Wien 2019 die EU-Grenzwerte für Feinstaub unterschritten. Die Belastung liegt auch deutlich unter den noch strengeren Grenzwerten von Österreich. Auch die Höchstwerte für Feinstaub im Jahresmittel wurden seit 2003 halbiert.

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Wiens Anti-Feinstaubmaßnahmen wirken, wir haben heuer die niedrigste Feinstaubbelastung seit Beginn der Messungen. Unsere Bemühungen im Kampf gegen den hausgemachten Feinstaub haben sich gelohnt – die Wiener Luft war noch nie besser."

Maßnahmen gegen Feinstaub wirken

Wien setzt eine Reihe von Maßnahmen zur Verringerung der Luftschadstoffbelastung um. Dazu gehören der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Parkraumbewirtschaftung sowie der Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge und die Förderung der E-Mobilität. Auch die thermische Wohnhaussanierung, umweltfreundliche Baustellen, die Ausweitung der Fernwärmenutzung oder der effiziente Winterdienst sind ein aktiver Beitrag zur Luftgüte.

Beispielsweise setzt die Stadt seit Jahren moderne Sole- und Feuchtsalztechnologie statt Streusplitt ein. Damit konnten die Streusplittmengen und der dadurch entstandene Feinstaub in Wien drastisch reduziert werden.

Maßnahmen zur Senkung der Luftverschmutzung

3/4 des Wiener Feinstaubs nicht hausgemacht

Hauptverursacher von Feinstaub sind in Wien Straßenverkehr, Bautätigkeiten und private Heizungen ohne Fernwärme. Feinstaub wird aber oft über weite Strecken transportiert. Rund 3/4 der Wiener Feinstaubbelastung stammen aus überregionalen Quellen, sind also nicht hausgemacht. EU-Vorschriften zur Emissionsreduktion in allen Mitgliedstaaten tragen daher ebenfalls wesentlich zur Verringerung der Belastung in Wien bei.

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