Klimaschonendes Energieversorgungssystem
Das klimaschonende Energiesystem repräsentiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Energie erzeugt, verteilt und genutzt wird. Erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse sind eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Diese sauberen Energiequellen reduzieren nicht nur Treibhausgas-Emissionen, sondern sichern auch eine zuverlässige und leistbare Energieversorgung für die Stadt.
In diesem Zusammenhang hat die Siedlungsentwicklung eine wesentliche Rolle: vor allem der Neubau-Sektor trägt die Verantwortung, neue Wege zu beschreiten und vorzuzeigen, wie die Energiewende gelingen kann. Um die wesentlichen Aufgaben klar zu benennen, wurden sogenannte Leitlinien für ein klimaschonendes Energieversorgungssystem entwickelt.
Ein klimaschonendes Energieversorgungssystem im Neubau
- kann Energieüberschüsse und Spitzenlasten aufnehmen beziehungsweise speichern und mit vor Ort gespeicherter Energie eine gewisse Zeit betrieben werden,
- kann das Strom- beziehungsweise Fernwärme-Netz entlasten und ökonomisch betrieben werden,
- nutzt mehrtägige Markt- beziehungsweise Wetterprognosen zur Steuerung,
- berücksichtigt die Sommertauglichkeit und Klimawandel-Anpassung (Kühlung, Begrünung, Durchlüftung),
- kann gleichzeitig anfallende Wärme und Kälte im Gebiet nutzen oder speichern,
- wird mit realistischen Werten für Heiz- und Kühllasten ausgelegt,
- reduziert die Verluste der Warmwasserverteilung,
- nutzt erneuerbare Vor-Ort-Ressourcen und Abwärme.
Ausgehend von den Erfahrungen im Neubau können Sie die angeführten Leitlinien auch für den Gebäudebestand nutzen.
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