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Stadterweiterung Seestadt Aspern

  • Kategorie: Energieeffiziente Gebäude
  • 22., Aspern Seestadt
  • Baujahr: 2014
Vorderansicht 2
In diesem Bild ist die Wohnhausanlage in der Seestadt Aspern zu erkennen. Das Gebäude besteht aus mehreren Stockwerken soweizahlreichen terrassen weiters ist die Fassadenmauer in einem markanten blau eingebetet.
Stadterweiterung Seestadt Aspern - Bild 4

Die Seestadt Aspern im 22. Wiener Gemeindebezirk ist die größte Stadterweiterung der Bundeshauptstadt und eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Auf rund 240 Hektar entsteht auf einem ehemaligen Flugfeld rund um einen Grundwassersee bis Anfang der 2030er-Jahre ein neuer durchmischter Stadtteil mit Wohnungen und Büroflächen sowie einem Gewerbe-, Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsquartier. Die Seestadt wird multifunktional und bunt, intelligent und offen, dynamisch und gleichzeitig entspannt. 2014 bezogen die ersten Seestädter*innen ihre Wohnungen – mit Stand 2023 waren über 11.000 Menschen in der Seestadt gemeldet. Insgesamt entstehen 11.500 Wohneinheiten für 25.000 Menschen und 20.000 Arbeitsplätze, die über die U-Bahn-Linie 2 bestens ans Stadtzentrum angebunden sind.

In der Seestadt wird eine überdurchschnittlich hohe Gebäudeeffizienz angestrebt, daher basieren alle Projekte auf einer nachhaltigen und ökologischen Bauweise. Bereits bei der Errichtung werden Maßnahmen getroffen, um Umwelt und Ressourcen zu schonen. Diese umfassen unter anderem Materialrecycling von Schotter, Sand und Erde sowie den Transport und Abtransport mittels Bahn. Generelles Ziel ist es, den Energiebedarf in der Seestadt möglichst niedrig zu halten. Ein Beirat prüft daher die unterschiedlichen Bauprojekte – auch Gewerbeimmobilien und betriebliche Gebäude – auf ihre Qualität. Für alle Projekte gelten dabei Mindestvorgaben nach den Kriterien der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB). Neben Niedrig- und Niedrigstenergiehäusern werden auch Plusenergiehäuser errichtet, die mehr Energie erzeugen als sie selbst verbrauchen.

Schließlich setzt auch das Mobilitätskonzept ganz auf Nachhaltigkeit. Zufußgehen, Radfahren und öffentlichen Verkehrsmitteln wird Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr gegeben; Privatautos parken größtenteils in Sammelgaragen.

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Stadt Wien - Energieplanung

Energieplanung (MA 20)
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