Lärmschutzwand Leopoldine-Glöckel-Weg, Meidling
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Kategorie: Energieerzeugung
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12., Kirchfeldgasse
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Baujahr: 2025
Am Leopoldine-Glöckel-Weg im 12. Wiener Gemeindebezirk wurde 2025 eine neuartige Lärmschutzwand errichtet, die Lärmschutz, erneuerbare Energiegewinnung und Umweltintegration vereint. Die Konstruktion besteht aus 14 schräg montierten Elementen aus Holzbeton und Aluminium sowie 40 Laufmetern herkömmlicher Bauweise, insgesamt auf einer Fläche von etwa 300 m². Die offene Gestaltung ermöglicht die Durchlässigkeit für Menschen, Tiere und Pflanzen und beugt der Entstehung von Angsträumen vor.
Die Wand ist mit 70 bifacialen Photovoltaikmodulen ausgestattet, die mit einer Gesamtleistung von 19 kWp etwa den Strombedarf von 100 Straßenlaternen decken. Die PV-Module sind so konzipiert, dass sie Licht von beiden Seiten nutzen können – das steigert den Ertrag gegenüber klassischen Modulen deutlich. Der erzeugte Strom wird direkt vor Ort genutzt und trägt zur lokalen Energieversorgung bei.
Die Lärmschutzwand wurde errichtet, nachdem Anrainer*innen des Kleingartenvereins Esparsette über hohe Lärmbelastung durch den Altmannsdorfer Ast klagten. Durch die Konstruktion konnte eine Lärmreduktion von rund 6 Dezibel erzielt werden. Finanziert wurde das Projekt mit 402.000 Euro, jeweils zur Hälfte von der Stadt Wien und Wien Energie. Es ist ein Vorzeigeprojekt für die Verbindung von Infrastruktur mit Energieproduktion und ökologischer Aufwertung im urbanen Raum.
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- Letzte Aktualisierung: 26.07.2026, 06.08 Uhr
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