Fassadenbegrünung der Wiener Wasser-Zentrale
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Kategorie: Energieeffiziente Gebäude
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6., Grabnergasse
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Baujahr: 2016
Das in den 1960er-Jahren errichtete Gebäude der Magistratsabteilung 31 – Wiener Wasser in der Grabnergasse im 6. Bezirk erhielt 2016 im Zuge einer Sanierung neben Vollwärmeschutz und wärmedämmenden Fenstern einen sogenannten "vertikalen Garten". Es folgt damit weiteren ähnlichen Projekten in Wien, die Fassadenbepflanzung bereits erfolgreich zur natürlichen Klimatisierung einsetzen (siehe z.B. Fassadenbegrünung MA 48-Zentrale). Hierzu wurde an der Gebäudemauer eine Stahlkonstruktion mit Pflanztrögen und Rankhilfen angebracht, die – in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) – mit einer Kombination pflegeleichter Grünpflanzen und einem Bewässerungssystem versehen wurde.
Die neue, grüne Fassade reguliert das Mikroklima unmittelbar bei den Fenstern der Büros. Die Pflanzen nehmen nicht nur Kohlendioxid (CO2) auf und geben Sauerstoff ab, sie "schwitzen" auch bei Sonneneinstrahlung. Dabei verdunstet das in den Pflanzen gespeicherte Wasser und kühlt die unmittelbare Umgebung. Nach Berechnungen der BOKU erbringt eine 850 Quadratmeter große grüne Wand an einem heißen Sommertag in etwa die Kühlleistung von 45 Klimageräten mit 3.000 Watt Leistung und acht Stunden Betriebsdauer – der vertikale Garten der MA 31 übertrifft mit 990 Quadratmetern diese Werte sogar noch deutlich. Auch im Winter senkt die neue Fassade den Energiebedarf; aufgrund der verbesserten Wärmespeicherung muss nun weniger geheizt werden. Das reduziert den CO2-Ausstoß und trägt damit zum Umweltschutz bei.
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- Letzte Aktualisierung: 02.07.2026, 06.06 Uhr
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