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DC Tower

  • Kategorie: Energieeffiziente Gebäude
  • 22., Donau City Straße
  • Baujahr: 2013
Gesamtansicht von unten
In diesem Bild ist das Hochhausgebäude DC Tower zu erkennen. Das Hochaus hat eine Glasverkeldiung besteht aus mehreren Stockwerken.
DC-Tower Bild 3

Der vom französischen Stararchitekten Dominique Perrault entworfene DC Tower in der Donau City im 22. Wiener Gemeindebezirk ist mit 220 Metern das höchste Gebäude Österreichs. Samt TV-Senderantenne misst er 250 Meter und damit beinahe so viel wie das höchste Bauwerk des Landes: der nahegelegene Donauturm. Das schlanke Gebäude mit seiner dunklen Fassade wurde als eines der ersten österreichischen Hochhäuser nach den Energie- und Nachhaltigkeitserfordernissen der EU-Kommission für ein „Green Building“-Zertifikat sowie nach dem US-amerikanischen LEED-System errichtet und mit der höchsten Qualitätsstufe, dem Platin-Status, ausgezeichnet. Für die Bewertung waren, neben einem nachhaltigen Standort, der optimierte Energie- und Trinkwasserverbrauch, der ressourcenschonende Umgang mit Materialien, aber auch die Behaglichkeit und Nutzungszufriedenheit am Arbeitsplatz maßgeblich.

Im DC Tower kommt auf einer Fläche von 22.900 Quadratmetern eine Betonkerntemperierung zum Einsatz. Dieses System nutzt die Masse des verbauten Betons als Wärmespeicher und ermöglicht die ressourcenschonende Kühlung der Büroetagen im Sommer beziehungsweise deren Beheizung im Winter. Durch die niedrige Betriebstemperatur arbeitet diese Anlage energieeffizient. Bei den Klimaanlagen kommt eine zweistufige Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Um Kälte- und Wärmeverluste darüber hinaus weiter zu reduzieren, wurde in jedes zweite Fenster eine Gitterstruktur eingearbeitet. Der gesamte DC Tower wird mit Ökostrom betrieben; zum Teil wird die benötigte Gebäudeenergie durch Photovoltaikanlagen und energierückspeisende Aufzüge aufgebracht. In der Tiefgarage besteht für Elektrofahrzeuge die Möglichkeit, den vom Gebäude erzeugten Strom zu „tanken“. Durch ein Wassermanagement wird schließlich einerseits Trinkwasser eingespart und andererseits Regenwasser, das auf die verbauten Flächen fällt, im natürlichen Wasserkreislauf belassen beziehungsweise weiter genutzt und nicht in die Kanäle eingeleitet.

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Energieplanung (MA 20)
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