Der Mensch hat die Erde in eine tiefgreifende ökologische Krise geführt. Die Erderwärmung verursacht zunehmend Extremwetterereignisse wie Stürme, Überflutungen und Dürren und trägt zum Anstieg des Meeresspiegels bei. Besonders die Industrienationen überschreiten die ökologischen Belastungsgrenzen des Planeten und gefährden damit die eigenen Lebensgrundlagen.
Im Rahmen des Workshops werden die Ursachen der Klimakrise analysiert. Im Fokus steht das energieintensive Wirtschaftssystem des Globalen Nordens, das auf Wachstum und Konkurrenz basiert und dabei auf fossile Energieträger wie Kohle und Erdgas zurückgreift. Es wird erörtert, welche Verantwortung Unternehmen, politische Entscheidungsträger*innen und die Zivilgesellschaft tragen.
Angesichts der Dringlichkeit der Klimakrise werden konkrete Lösungsvorschläge und Ideen zur Diskussion gestellt. Ziel ist es, die Klimakrise als ein globales und gesamtgesellschaftliches Problem zu begreifen. Grundlage dafür bildet das Konzept der Klimagerechtigkeit, das auf der Veränderung jener gesellschaftlichen Strukturen und Machtverhältnisse beruht, die zur Krise beigetragen haben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ansatz der "Energiedemokratisierung". Die Teilnehmenden werden dazu angeregt, eigene Ideen zu entwickeln, wie sich die Klimakrise sowohl auf individueller als auch auf politischer Ebene wirksam bekämpfen lässt.
