Penzing in Zahlen - Statistiken

Penzing ist dank seiner Ausdehnung in den Wienerwald der "zweitgrünste" Bezirk der Stadt. Man findet im 14. Bezirk das Hütteldorfer Allianz Stadion und zahlreiche Baudenkmäler des Jugendstilarchitekten Otto Wagner, allen voran die Kirche am Steinhof bei ehemals nach ihm benannten Klinik Penzing. Jede 4. in Penzing beschäftigte Person arbeiten im Gesundheitssektor, der höchste Anteil aller Bezirke.

Wien wächst. Die Bevölkerungsentwicklung in den 23 Wiener Gemeindebezirken verläuft jedoch sehr unterschiedlich und reicht von leichten Bevölkerungsrückgängen in der Inneren Stadt über moderate Zuwächse in den Innenbezirken hin zu einem durchschnittlichen Bevölkerungswachstum von über 1 Prozent seit 2002 in einigen Außenbezirken. Der 14. Bezirk gehört zu den stark wachsenden Wiener Gemeindebezirken.

Die Bevölkerungsveränderung wird von der Geburten- (Geburten minus Sterbefälle) und Wanderungsbilanz (Ein- minus Auswanderung) angetrieben, wobei vor allem die Wanderungsbewegungen ausschlaggebend sind. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken, die seit 2002 eine überwiegend negative Geburtenbilanz haben. Dazu kommt eine negative Binnen- und eine positive Außenwanderungsbilanz. Innerhalb Wiens lässt sich generell eine Zuwanderung aus anderen Stadtteilen feststellen.

Demographisch gesehen ist Wien das jüngste österreichische Bundesland, wobei sich die Altersstruktur innerhalb Wiens zum Teil deutlich unterscheidet. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit einem hohen Durchschnittsalter, welches sich in den letzten Jahren kaum verändert hat.

Wien ist das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Akademikerinnen und Akademikern in Österreich, wobei es in der Stadt deutliche Unterschiede gibt. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit einem durchschnittlichen AkademikerInnen-Anteil.

Der Anteil von arbeitslosen gemeldeten Personen in Wien an der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter weist innerstädtische Unterschiede auf. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit einem im Vergleich zum Wiener Durchschnitt niedrigen Anteil an arbeitslos gemeldeten Personen (pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Alter von 15 bis 64 Jahren).

Mit Ausnahme der Jahre 2010 und 2011 stieg das durchschnittliche Nettoeinkommen der Wiener Beschäftigten seit 2002 kontinuierlich an. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit einem mittleren Durchschnittseinkommen.

Das Wiener Radwegnetz wächst und hat sich bei den befestigten Radwegen seit 2002 nahezu verdoppelt. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit einer niedrigen Radwegdichte.

In Wien leben zehntausende Hunde. Diese sind jedoch ungleich auf die Bezirke verteilt. So liegen alle Bezirke mit überdurchschnittlich vielen Hunden (pro 1.000 Personen) außerhalb des Gürtels, während vor allem in dichter besiedelten Gegenden auf mehr Menschen pro Quadratmeter weniger Hunde kommen. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit durchschnittlicher Hundedichte.

Wien gehört zu den beliebtesten Reisezielen Europas. 2 von 3 Gästen übernachten in den Innenbezirken. Der 14. Bezirk gehört zu den Wiener Gemeindebezirken mit durchschnittlicher Gästedichte.

Vielfalt der Wiener Bezirke

Weitere statistische Informationen zur Vielfalt der Wiener Bezirke:

Folder "Bezirke in Zahlen"

Cover von "Bezirke un Zahlen"

Weitere interessante Zahlen und Fakten finden Sie in den Foldern der Reihe "Bezirke in Zahlen". Statistische Daten auf Bezirksebene stellen eine wichtige Information für Wirtschaft, Politik und die Wiener Bevölkerung dar. Die Bezirksfolder der Reihe "Wien in Zahlen" machen die Vielschichtigkeit und Unverwechselbarkeit jedes Bezirkes aus statistischer Perspektive erkennbar.


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Alle hier verwendeten Daten stehen auf data.gv.at zur Verfügung.

OGD-Daten

Titel

CSV-Download

Arbeitslose Personen seit 2002

31 KB CSV

Bevölkerungsdichte seit 2002

28 KB CSV

Bevölkerungsentwicklung nach Geburtsland seit 2002

31 KB CSV

Bildungsstand der Bevölkerung seit 2008

27 KB CSV

Durchschnittliches Nettoeinkommen seit 2002

25 KB CSV

Durchschnittsalter der Bevölkerung seit 2002

21 KB CSV

Gästeübernachtungen seit 2002

30 KB CSV

Hundebestand seit 2002

24 KB CSV

Jährliche Hitze- und Eistage seit 1955

11 KB CSV

Komponenten der Bevölkerungsentwicklung seit 2002

28 KB CSV

Medizinische Versorgung seit 2002

33 KB CSV

Verkehrsflächen seit 2002

45 KB CSV

Zugelassene Kraftfahrzeuge seit 2002

47 KB CSV

Definitionen

Bevölkerungsdichte
Bevölkerungszahl pro Flächeneinheit (pro Quadratkilometer).
Hundedichte
Gemeldete Hunde pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern
Geburtenbilanz
Zahl der Lebendgeborenen abzüglich der Zahl der Sterbefälle.
Wanderung
bezeichnet die dauerhafte oder vorübergehende Verlegung des Wohnsitzes von Personen.
Wanderungsbilanz
Differenz aus der Zahl der Zuzüge und der Wegzüge in beziehungsweise aus einer Region innerhalb eines Zeitraums
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