Neue Wohnungen und Sicherung des Grünraums
Das Areal des Parkplatzes beim Hebbelplatz im 10. Bezirk eignet sich nach sorgfältiger Prüfung als Standort für einen sozial und ökologisch nachhaltigen neuen Gemeindebau mit etwa 75 Wohnungen und einer Tiefgarage. Das Areal ist der Wohnausanlage Klausenburger Straße 33 zugeordnet.
Die Bebauung orientiert sich an den umliegenden Wohnhäusern. Es sollen ausreichend Grünflächen geschaffen werden. Die Bewohner*innen in den angrenzenden Baublöcken werden vom Neubau durch eine Aufwertung des Wohnumfelds profitieren. So können im Neubau auch Flächen für Dienstleistung entwickelt werden, die einen Mehrwert für die Umgebung bieten. Das Projekt soll außerdem eine parkähnliche Aufwertung der Grün- und Freiflächen sowie eine Verbesserung des Mikroklimas umfassen.
Leistbares Wohnen auf bereits genutzten Flächen
Der Gemeindebau hat in der Stadt Wien eine mehr als 100-jährige Tradition und gilt ebenso lange international als Vorbild für sozialen Wohnbau. Der Bedarf an hochwertigem, lebenswertem und auch kostengünstigem Wohnraum besteht nach wie vor. Die Stadt errichtet deshalb wieder Gemeindewohnungen. Damit soll auch unseren Kindern und Enkelkindern leistbares Wohnen in Zukunft ermöglicht werden.
Der wertvolle Grünraum unserer Stadt soll erhalten bleiben. Dazu tragen qualitätsvolle Ergänzungen des leistbaren Wohnraums in bestehenden Gebieten bei, die auf einer bereits versiegelten Fläche geschaffen werden.
Projektstand
Die grundsätzliche Verträglichkeit des Vorhabens für den Standort wird geklärt. Dabei werden unter anderem baulich-technische Rahmenbedingungen geprüft. Außerdem werden Gegebenheiten wie zum Beispiel Freiflächen, Arbeitsstätten, öffentlicher Verkehr, Wegeverbindungen und Schulen untersucht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft werden abgeschätzt.
Für große Gebiete werden zuerst Zielvorgaben und Zukunftsbilder für die Entwicklung des Standorts ausgearbeitet. Die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger*innen werden geprüft. Das Ergebnis sind zum Beispiel Leitbilder oder Entwicklungskonzepte. Hier werden Themen wie Mobilität, Grünraum, Nutzungen oder Gebäudehöhen behandelt.
Auf Grundlage von Leitbildern oder anderen Planungen wird der Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt und dem Fachbeirat vorgelegt. Während der öffentlichen Auflage können dazu schriftlich Stellungnahmen abgegeben werden. Der Entwurf und alle Stellungnahmen werden dem Wiener Gemeinderat vorgelegt.
Der Wiener Gemeinderat beschließt den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Das Widmungsverfahren ist damit abgeschlossen. Das Plandokument kann in der Servicestelle Stadtentwicklung eingesehen beziehungsweise online abgerufen werden.


