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Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Humanitäre Hilfe

Wien unterstützt NGOs bei der Durchführung von Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien und Osteuropa. Für die Durchführung dieser Aktivitäten ist die Abteilung für Europäische Angelegenheiten (MA 27) verantwortlich.

Jährlich findet eine entwicklungspolitische Fachtagung zur Information der Öffentlichkeit statt. Die Fachtagung am 12. November 2025 im Wiener Rathaus stellte das Thema "Gemeinsam unterwegs - Mobilität bewegt Entwicklung" in den Mittelpunkt.

Zudem lädt die MA 27 NGOs einmal im Jahr ein, Förderansuchen für Entwicklungsprojekte einzureichen.

Themen und Schwerpunkte

Aktuelle Projekte

Spitalsgüter retten Menschenleben

Bernhard Bouzek (MA 27) mit Rettungsrucksäcken
Bernhard Bouzek (MA 27) mit Rettungsrucksäcken

Am 11. Juni 2026 wurde in Wien-Ottakring ein Lkw mit mehr als 5 Tonnen Hilfsgütern beladen und in die Ukraine geschickt. An Bord waren vor allem Spitalsbetten sowie medizintechnische Geräte und einige Rettungsrucksäcke.

Seit dem Kriegsausbruch am 22. Februar 2022 hat die Stadt Wien bereits 535 Tonnen Hilfsgüter mit 89 Lkws an ukrainische Spitäler geliefert. Die Hilfsgüter des aktuellen Transports werden im Raum der Hauptstadt Kiew eingesetzt.

Saubere Grüße nach Nordmazedonien

Violeta Tanackovic (MA 27), Robert Neumayr (MA 48), Bernhard Bouzek (MA 27), Bürgermeister Zlatko Siljanoski (Debrca) und ein Dolmetscher stehen vor einem Müllsammelfahrzeug  der MA 48
Violeta Tanackovic (MA 27), Robert Neumayr (MA 48), Bernhard Bouzek (MA 27), Bürgermeister Zlatko Siljanoski (Debrca) und ein Dolmetscher

Die Stadt Wien setzt ein weiteres Zeichen für internationale Solidarität und gelebte Nachbarschaftshilfe auf dem Balkan. Im Rahmen der Humanitären Hilfe wurde ein außer Dienst gestelltes, technisch jedoch voll einsatzfähiges Müllsammelfahrzeug an Vertreter*innen der nordmazedonischen Gemeinde Debrca übergeben. Das Fahrzeug war bis vor Kurzem im intensiven Wiener Stadtbetrieb im Einsatz und wurde nun ersetzt.

Um eine effiziente und schadstoffarme Entsorgung in Wien zu gewährleisten, tauscht die Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) ihre Fahrzeuge regelmäßig aus. Fahrzeuge, die nach Wiener Maßstäben nicht mehr geeignet sind, können in vielen anderen Gemeinden im Ausland noch jahrelang eingesetzt werden. Diese Form der technischen Hilfe leistet einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und schont Ressourcen.

Für die Gemeinde Debrca stellt dieses Fahrzeug einen wesentlichen technologischen Entwicklungsschub dar. Das Müllauto wird dort künftig die professionelle Abfallsammlung sicherstellen und somit direkt zum lokalen Umweltschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.

Investition in Infrastruktur

Debrca liegt im Westen von Nordmazedonien nördlich des Ohridsees. Die Gemeinde umfasst 30 Dörfer und hat laut dem Zensus von 2021 etwa 3.700 Einwohner*innen. Da den Gemeinden in Nordmazedonien ausreichende Budgetmittel für Investitionen im Kommunalbereich fehlen, stellt das übergebene Fahrzeug eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur dar.

Nordmazedonien ist ein Schwellenland, das vor Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit, einer teils schwachen Infrastruktur, hoher Auslandsverschuldung und Abwanderung von Fachkräften steht. Der Staat befindet sich in einem tiefgreifenden wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozess und ist seit 2005 Beitrittskandidat der Europäischen Union. Ziel solcher Kooperationen ist es unter anderem, den europäischen Integrationsprozess im Land zu unterstützen.

Jahresberichte

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Mag. Bernhard Bouzek

Weiterführende Informationen

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Stadt Wien - Europäische Angelegenheiten

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