Wien wurde 2025 zum Mitglied des Lenkungsausschusses im Netzwerk "European Coalition of Cities against Racism" (ECCAR) gewählt. Daher fand die Sitzung des Lenkungsausschusses 2026 erstmals in Wien statt. Das Motto lautete "From evidence to action".
Die 2-tägige Tagung fand am 24. und 25. März 2026 in den Räumen der Bezirksvorstehung Favoriten statt. Sie wurde in einem hybriden Format und in 3 Sprachen (Deutsch, Englisch und Französisch) abgehalten. Folglich konnten Expert*innen aus insgesamt 54 europäischen Städten, also über 100 Personen, teilnehmen.
Die Konferenz wurde von der Abteilung Integration und Diversität (MA 17) unter der Leitung der Abteilungsleiterin Theodora Manolakos organisiert. Darüber hinaus war die Stadt Wien durch das Menschenrechtsbüro, die Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt), die Abteilung Bildung und Jugend (MA 13), das Frauenservice (MA 57) und das Dezernat Gender Mainstreaming (MD-OS) vertreten. Vizebürgermeisterin und Integrationsstadträtin Bettina Emmerling begrüßte die zahlreichen Gäste beim Empfang am ersten Abend.
Auch einige bedeutende Institutionen, wie die EU-Grundrechtsagentur und Equinet, das Europäische Netzwerk der Gleichstellungsstellen, waren vertreten.
Der Fokus der ECCAR-Sitzung lag auf Equality Data/Gleichstellungsdaten, speziell in Bezug auf rassistisch motivierte Diskriminierung. Im Rahmen der Tagung wurde zudem der Wiener Aktionsplan gegen Rassismus 2025 präsentiert.
Über ECCAR
ECCAR wurde 2004 auf Initiative der UNESCO gegründet. Das Netzwerk hat sich dem Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung verschrieben. Wien ist seit 2009 Mitglied der ECCAR und gehört seit 2025 auch dem Lenkungsausschuss an.
Das Netzwerk umfasst heute 200 Städte aus ganz Europa, die sich gemeinsam für Menschenrechte und gegen Diskriminierung engagieren.


