Im Zuge mehrerer Projekte im Bezirk sind Baumfällungen erforderlich. Es werden nun geeignete Flächen gesucht, auf denen neue Bäume gepflanzt werden und dauerhaft wachsen können.
Es werden Grünflächen auf öffentlichem und privatem Grund gesucht. Das können ein Stückchen Wiese, ein Grünstreifen, Innenhof oder der eigene Garten sein. Es muss ausreichend versickerungsfähige Fläche geben, um damit gute Voraussetzungen für ein langfristiges Anwachsen der Bäume zu schaffen.
Vorschläge einreichen
Senden Sie Ihre Vorschläge mit einer Kontaktmöglichkeit und einer möglichst genauen Beschreibung des potenziellen Standortes per E-Mail an projekt@bv16.wien.gv.at.
Jeder vorgeschlagene Standort wird sorgfältig geprüft.
Derzeit stehen die jungen Stadtbäume bereits in der Baumschule Mauerbach und warten darauf, ihren neuen Standort in Ottakring zu finden. Auf einer Fläche von 19 Hektar ziehen die Wiener Stadtgärten dort rund 18.000 Bäume für den Einsatz im urbanen Raum heran.
Wiener Baumschutzgesetz
Grundlage ist das Wiener Baumschutzgesetz, das bei der Entfernung geschützter Bäume grundsätzlich Ersatzpflanzungen vorsieht.
Das Wiener Baumschutzgesetz zählt zu den strengsten Baumschutzregelungen Österreichs. Es schützt grundsätzlich Bäume ab einem Stammumfang von 40 Zentimetern, gemessen in einem Meter Höhe. Muss ein geschützter Baum auf öffentlichem oder privatem Grund gefällt werden, sind Ersatzpflanzungen vorgesehen. Ist eine Neupflanzung am ursprünglichen Standort nicht möglich, müssen geeignete Alternativ-Standorte gefunden werden. Wenn das nicht möglich ist, muss man eine Ausgleichsabgabe zahlen. Ziel der Regelung ist der langfristige Erhalt des Baumbestandes als zentrale Grundlage für ein gesundes Stadtklima und eine hohe Lebensqualität.
Gerade in dicht besiedelten Gebieten sind Bäume unverzichtbar für die Anpassung an den Klimawandel. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung an heißen Sommertagen und verbessern die Luftqualität.


