Wien7_Neubau: Stadt im Wandel - Perspektiven für den urbanen Raum von morgen


Diskussionsveranstaltung "Wien7_Neubau: Stadt im Wandel" am 25. November 2025


Diskussionsveranstaltung "Wien7_Neubau: Stadt im Wandel" am 25. November 2025






Wie sieht die Stadt von morgen aus - lebendig, nachhaltig und gerecht? Antworten auf diese Frage gab die Veranstaltung zum Buch "Wien7_Neubau: Stadt im Wandel". Der Abend zeigte, wie der 7. Bezirk als Modellfall innovativer Stadtentwicklung Impulse für die urbane Transformation Wiens setzt und welche Chancen Beteiligung, soziale Nachhaltigkeit und Klimaanpassung bieten.
Gleichzeitig galt die Veranstaltung am 25. November 2025 als Pre-Opening des neuen Apollosaals im Stadtquartier "Sophie 7".
Veranstaltung zum Nachhören
Neubau als Labor der Stadtentwicklung
Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Isabelle Uhl eröffnete den Abend mit einer Begrüßung. Anschließend richteten Bezirksvorsteher Markus Reiter, Michael Gebauer von der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte (WBV-GPA) und Waltraud Moritz vom Böhlau Verlag ihre offiziellen Grußworte an die Gäste.
Markus Reiter betonte die strategische Rolle des Bezirks: "Neubau ist ein Labor für die Stadt von morgen, weil wir datenbasiert arbeiten, Empathie ernst nehmen und Projekte umsetzen, die sich andere oft nicht trauen."
Neubau gilt als Modellfall für innovative Stadtentwicklung in Wien. Dichte Stadträume, engagierte Zivilgesellschaft sowie ein Fokus auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit machen den Bezirk zu einem Labor für neue Konzepte des Zusammenlebens.
Impulse für die Stadt von morgen
In ihrer Keynote skizzierte Verena Jakoubek-Konrad, Direktorin des Vorarlberger Architektur Instituts, die Chancen und Herausforderungen des urbanen Wandels. Sie plädierte dafür, Beteiligung, soziale Nachhaltigkeit und Klimaanpassung eng zu verbinden und Bewohner*innen aktiv in die Stadtgestaltung einzubeziehen.
Transformation der Bestandsstadt
Unter der Moderation von Yvonne Franz von der Universität Wien diskutierten der Herausgeber des Buches "Wien7_Neubau", Martin Heintel vom Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien, Christoph Hofinger vom Foresight Institut sowie Verena Jakoubek-Konrad und Anne Zimmermann vom Museumsquartier.
Martin Heintel hob die Pionierrolle des 7. Bezirks hervor: "Weltweit werden Stadtteile zunehmend zu Ausgangspunkten innovativer Stadtentwicklung. Der 7. Bezirk zeigt dies besonders: Projekte wie Fahrrad gegen die Einbahn, Begegnungszonen, Tempo 30, die Grüne Meile oder die Reduktion von Stellplätzen in einer Gasse der Bestandsstadt sind Pionierprojekte."
Er betonte, dass diese Maßnahmen auf fundierten Studien, Konzepten und Beteiligungsverfahren basieren und erstmals im 2025 erschienenen Buch "Wien7_Neubau" dokumentiert wurden. Ziel sei es, den öffentlichen Raum gerechter zu gestalten und die Menschen in ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen einzubinden.
Die Diskussion beleuchtete zentrale Fragen zu Raumgerechtigkeit, Mobilität, sozialer Kohäsion und der Rolle kultureller und öffentlicher Institutionen im urbanen Wandel.
Perspektiven aus dem Bezirk
Lokale Stimmen von Raumplanerin Jutta Kleedorfer, Architekturpublizistin Franziska Leeb und Unternehmer Marvin Mangalino ergänzten die Debatte. Sie zeigten, wie vielfältig die Erfahrungen und Bedürfnisse der Bewohner*innen sind und wie sie in die Weiterentwicklung des Bezirks einfließen.
Die Veranstaltung machte deutlich: Neubau ist ein lebendiges Labor für urbane Transformation - mit datenbasierten Strategien, Mitgestaltung durch die Menschen vor Ort und innovativen Projekten für eine lebenswerte Stadt von morgen.
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Martin Heintel: Wien7_Neubau - Stadtplanung, Stadtentwicklung und Stadtlabor - Open Access
Video-Beitrag von W24
Neubau: Sammelband widmet sich Stadtplanung in allen Fassetten
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- Letzte Aktualisierung: 05.02.2026, 10.18 Uhr
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