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Mahnmal für die im NS-Regime ermordeten Rom*nja und Sinti*zze

Neubau setzt einen weiteren wichtigen Schritt in seiner aktiven Erinnerungskultur: Im Weghuberpark wird ein Mahnmal der Republik Österreich für die im Nationalsozialismus ermordeten Rom*nja und Sinti*zze errichtet.

Die Standortentscheidung des Nationalfonds der Republik Österreich in Zusammenarbeit mit der Volksgruppe der Rom*nja und Sinti*zze unterstreicht das kontinuierliche Engagement des 7. Bezirks für eine sichtbare und verantwortungsbewusste Gedenkkultur.

Neubau hat den Weghuberpark gezielt als Ort des Erinnerns angeboten und unterstützt die Realisierung des Mahnmals aktiv. Grundlage dafür ist auch die enge Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen, der Volksgruppenvertretung sowie Vereinen der Roma-Volksgruppe, die sich einstimmig für diesen Standort ausgesprochen haben. Mit der Umsetzung ist der Nationalfonds der Republik Österreich betraut.

Erinnerungskultur in Neubau

Für den Bezirk ist die Errichtung des Mahnmals ein zentrales Anliegen: Es macht die Verbrechen des Nationalsozialismus an Rom*nja und Sinti*zze sichtbar und trägt dazu bei, ihre Geschichte als integralen Teil der Gesellschaft anzuerkennen. Gleichzeitig setzt Neubau damit ein klares Zeichen gegen Diskriminierung und für eine solidarische, demokratische Gesellschaft.

Die geplante Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus aus den Reihen der Rom*nja und Sinti*zze ist ein zentraler und längst überfälliger Bestandteil unserer Erinnerungskultur. Als Bezirksvorsteher von Neubau habe ich den Standort im Weghuberpark sehr gerne angeboten - für mich ist entscheidend, dass dieses Projekt endlich realisiert wird. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um die Umsetzung bestmöglich zu unterstützen. Mit der breit getragenen Standortentscheidung setzt die Republik ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit, Anerkennung und Verantwortung. Das ist gut so und ein historisch bedeutender Schritt.

Erinnerungspolitik hat im 7. Bezirk einen hohen Stellenwert und wird aktiv gestaltet. Mit der Benennung des Ceija-Stojka-Platzes im Jahr 2014 - nach der Romnja, Holocaustüberlebenden, Künstlerin und im Bezirk aktiv gewesenen Autorin Ceija Stojka - wurde bereits ein bedeutender Impuls gesetzt. Ergänzt wird dieses Engagement durch die Unterstützung der jährlichen Gedenkfeier am 2. August anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an den Genozid an den Rom*nja und Sinti*zze sowie durch Initiativen wie "Neubau erinnert".

Weiterführende Informationen

Neubau erinnert

Kontakt

Bezirksvorstehung des 7. Bezirks

Telefon: +43 1 4000-07110
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