Sektion X - Wache Rathaus

Drei rote Feuerwehrkleinbusse, ein Feuerwehrauto

Der Aufgabenbereich der Wache ist breit gefächert. Er reicht vom vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz in den Wiener Amtshäusern bis zum Objekt- und Personenschutz innerhalb dieses Einsatzgebietes. Darüber hinaus wird die Wiener Katastrophenleitzentrale ebenso betreut wie das Warn- und Alarmsystem, welches zur akustischen Warnung der Wiener Bevölkerung im Katastrophenfall dient.

Außerdem werden jährlich mehrere hundert Veranstaltungen wie Staatsempfänge, Bankette und Bälle sicherheitstechnisch durch die Wache Rathaus abgewickelt.

Geschichte

Diese Wache entstand in direkter Folge der Unruhen und des Generalstreiks vom 15. und 16. Juli 1927 und war vom Wiener Gemeinderat installiert worden. Als Aufgabenbereich wurden vor allem der Schutz von Gemeindeeigentum und die Aufsicht in Gemeindeeinrichtungen, zum Beispiel in den Arbeitslosenauszahlungsstellen, definiert.

Organisatorischer Wandel

Von 1927 bis 1934 wurde die städtische Ordnungstruppe dem Oberkommando des Branddirektors der Wiener Berufsfeuerwehr unterstellt. In den politisch instabilen Zeiten zwischen 1934 und 1945 wurde die personelle Zusammensetzung und der Aufgabenbereich zweimal geändert, ehe in den Nachkriegstagen 1945 ehemalige Angehörige der Gemeindewache von Bürgermeister Körner den Auftrag bekamen, die Rathauswache wieder ins Leben zu rufen.

Sie wurde organisatorisch wieder der Wiener Berufsfeuerwehr angegliedert, obwohl bis 1970 bei der Wachabteilung der Wiener Feuerwehr, wie die Rathauswache offiziell hieß, die Amtstitel der Polizei getragen wurden.

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