Sektion IV - Hauptfeuerwache Mariahilf, Gruppenwachen Penzing und Weidlingau

Hauptfeuerwache Mariahilf

Blick auf die Wache, ein einstöckiges Haus mit sechs grünen Toren

Das Wachegebäude am Gumpendorfer Gürtel 2, welches Büroräume, einen viergeschossigen Übungsturm und ein Mannschaftsgebäude mit integrierter Fahrzeughalle beherbergt, befindet sich an der Seite zur Mollardgasse. Den acht Ausfahrtstoren der Wache in Richtung Margaretengürtel ist der Übungshof vorgelagert. Dieser ist von einer durchbrochenen Mauer umgeben.

In einem kleinen, ebenerdigen Gebäude unmittelbar an der Grundstücksausfahrt befand sich früher das Torposten- und Sanitätszimmer.

An Fahrzeugen stehen eine Löschbereitschaft und zwei Inspektionsrauchfangkehrer

Geschichte

Das Wachegebäude wurde nach zweijähriger Bauzeit am 27. April 1914 in Dienst gestellt. Ursprünglich hatte sich an dieser Stelle ein Teil des Gumpendorfer Schlachthofes befunden. Die Wache wurde im Zweiten Weltkrieg, am 17. Oktober und am 5. November 1944, vor allem im Bereich des Mannschaftsgebäudes schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurde das zerstörte Geschoss über der Fahrzeughalle rasch wieder aufgebaut. Nach der Generalsanierung in den Jahren 1994 bis 2000 erstrahlt das denkmalgeschützte Ensemble wieder in altem Glanz. Im Wachegebäude befinden sich die Büros der Inspektionsrauchfangkehrer, welche seit 1919 auch kontrollierende Beamte für das Rauchfangkehrergewerbe sind und in ganz Wien ausrücken.

Gruppenwache Penzing

Blick auf die Wache, ein einstöckiges Haus mit einem sehr breiten Tor

Die Feuerwache Penzing in der Nisselgasse 14 beherbergt ein Rüstlöschfahrzeug.

Geschichte

Die Wache wurde im Jahre 1925 durch Abänderung des Gebäudes der Freiwilligen Feuerwehr geschaffen. Weitere Umbauarbeiten erfolgten ab April 1931 nach Plänen des Wiener Stadtbauamtes.

Das ebenerdige Gebäude mit den zwei Ausfahrtstoren und einer Hofzufahrt wurde durch Bomben am 21. Februar 1945 beschädigt und bis 1947 wiederhergestellt. In den Jahren 1948 bis 1949 wurde eine Erweiterung der Wache nach Plänen von DI Erich Leischner durchgeführt. Dabei wurde ein zweites Geschoss aufgebaut und ein Übungsturm errichtet. Mannschaft und Fahrzeuge waren während der Umbauphase in der Wache Breitenlee stationiert.

Am 12. September 1949 wurde der Wachebetrieb wieder aufgenommen. Nach geringen Umbauten in den nächsten Jahrzehnten erfolgte von 1991 bis 1992 eine Generalsanierung des Gebäudes bei laufendem Wachebetrieb.

Gruppenwache Weidlingau

Im unmittelbaren Einsatzbereich der Feuerwache in der Mühlbergstraße 6 in Penzing befinden sich der waldreiche Lainzer Tiergarten und die Stadteinfahrt der Westautobahn. Auf der Wache ist ein Bergelöschfahrzeug stationiert.

Geschichte

Die Feuerwache Weidlingau wurde nach Auflösung der Wache St. Veit in den Jahren 1956 bis 1958 errichtet. Die Inbetriebnahme erfolgte unter Branddirektor Adalbert Dufek am 11. Februar 1959. Das zweigeschossige, freistehende Wachegebäude mit dreigeschossigem Übungsturm wurde vor einigen Jahren generalsaniert und stellt die westlichste Wache von Wien dar.

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