Gleichstellungsprogramm für Bedienstete der Stadt Wien

Das Gleichstellungsprogramm ist ein gesetzlich verankertes Instrument mit klaren Zielen und Vorgaben zur Förderung von Frauen in unterrepräsentierten Berufsfeldern und zur Herstellung von Chancengleichheit. Es ist ein wesentliches Instrument zur Beseitigung von Benachteiligung und Unterrepräsentation von Frauen als Bedienstete der Gemeinde Wien.

Gemäß Paragraph 38 des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes (W-GBG) werden die Zielvorgaben des Gleichstellungsprogramms vom Bürgermeister für den Zeitraum von drei Jahren festgelegt. Das aktuelle Gleichstellungsprogramm wurde für die Zeit vom 1. Jänner 2015 bis 31. Dezember 2017 erlassen.

Das Gleichstellungsprogramm beinhaltet vier Zielvorgaben zur Umsetzung der Frauenförderung und Gleichbehandlung in den einzelnen Dienststellen.

Zielvorgaben

Aufgrund der organisatorischen Besonderheiten der einzelnen Bereiche wurden im Rahmen des Gleichstellungsprogramms 2015 bis 2017 eigene Zielvorgaben festgelegt:

  • Für die Stadt Wien (ausgenommen KAV und MD-PWS): 62 KB PDF
  • Für den Bereich der Unternehmung Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV): 61 KB PDF
  • Für die Magistratsdirektion – Personalstelle Wiener Stadtwerke (MD-PWS): 123 KB PDF

Die Zielvorgaben wurden an die Dienststellen übermittelt und die Daten wurden zur Verfügung gestellt.

Berichtswesen

Über den Grad der Umsetzung der Zielvorgaben muss jährlich berichtet werden. Der Bericht über das Jahr 2016 ist bis längstens 17. Februar 2017 zu erstellen. Für das Berichtswesen sind ausschließlich die entsprechenden Formblätter zu verwenden. Sofern die Ziele nicht erreicht wurden, ist eine Begründung abzugeben.

Kontakt

Die Stelle der Gleichbehandlungsbeauftragten steht für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung. Sie bietet auch Informationsveranstaltungen zum Gleichstellungsprogramm an.

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