Kampagnen und Aktionen gegen Gewalt - Frauen in Wien

Die Kampagnen gegen Gewalt haben zum Ziel, die Öffentlichkeit über Gewalt zu informieren, sie zum Nachdenken oder auch zum Handeln anzuregen. Die Kampagnen machen darauf aufmerksam, dass Gewalt viele Gesichter hat, dass es keine Rechtfertigung für Gewalt gibt, die Täter zur Verantwortung zu ziehen sind und zeigen betroffenen Frauen und Mädchen Wege aus der Gewalt auf.

16 Tage gegen Gewalt (2016)

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl, Gemeinderätinnen und -räten sowie Vertreterinnen und vertretern von Vereinen unter der Fahne "Terre des Femmes" am Rathaus.

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger, Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl, Gemeinderätinnen und -räten sowie Vertreterinnen und vertretern von Vereinen unter der Fahne "Terre des Femmes" am Rathaus.

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger hisste gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl, Gemeinderätinnen und -räten sowie Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, die im Bereich des Gewaltschutzes arbeiten, die Fahne der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" am Wiener Rathaus. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden. Auch die White Ribbon-Fahne wird im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" am Wiener Rathaus hängen. Diese Kampagne ruft Männer dazu auf sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt einzusetzen.


20 Jahre der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt! (2016)

Eine Frauengruppe, am Boden liegen Notrufpfeifen, Schriftzug: "20 Jahre der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt!"

Anonymität, Vertraulichkeit, Parteilichkeit, Selbstbestimmung und Empowerment- Das sind die Grundsätze des 24-StundenFrauennotrufs der Stadt Wien. Der 24-Stunden Frauennotruf ist Anlaufstelle für alle Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von sexualisierter, körperlicher und/oder psychischer Gewalt betroffen sind oder Gewalt in der Vergangenheit erfahren haben.


16 Tage gegen Gewalt (2015)

Eine Fahne wird gehisst.

Am 25. November haben die internationalen "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" begonnen. Aus diesem Anlass hissten Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Polizeipräsident Gerhard Pürstl als Zeichen gegen Gewalt an Frauen eine Fahne am Wiener Rathaus.


aber sicher! Zivilcourage bei Gewalt gegen Frauen (2015)

Schriftzug "aber sicher!"

Unter dem Motto "Dabei sein heißt beteiligt sein - aber sicher!" macht der 24-Stunden Frauennotruf darauf aufmerksam, wie wichtig anwesenden Personen bei Übergriffen an Frauen im öffentlichen Raum sind.


Gewalt macht krank! (2015)

Plakat zur Kampagne "Gewalt macht krank!": Besorgte Ärztin mit Patientin, dazu der Text "Jede 5. Frau in Österreich hat seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erfahren. Davon könnten auch Ihre Patientinnen betroffen sein. Viele Gewaltopfer schämen sich und haben Angst. Gewalt macht krank! Machen Sie den ersten Schritt! Fragen Sie Ihre Patientin, ob sie Hilfe braucht. Coaching bei Fragen zu Beziehungsgewalt und sexualisierter Gewalt: 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien 01-71 71 9"

Ein Poster der Kampagne "Gewalt macht krank!" richtet sich an Ärztinnen und Ärzte.

Unter dem Motto "Gewalt macht krank!" stellten Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely Ende Juli 2015 eine Initiative des Wiener Programms für Frauengesundheit, des 24-Stunden Frauennotrufs, des Wiener Krankenanstaltenverbunds und der Wiener Ärztekammer vor.


16 Tage gegen Gewalt (2014)

Anlässlich der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" veranstalteten der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien und die Wiener Frauenhäuser am 20. November 2014 eine Aktion auf der Mariahilfer Straße. Auf der Einkaufsstraße wurde ein Schlafzimmer aufgebaut, um darauf aufmerksam zu machen, dass Gewalt gegen Frauen vor allem im sozialen Nahbereich stattfindet.

16 Tage gegen Gewalt - Nein heißt immer Nein (2012)

Im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt" 2012 machte der 24-Stunden Frauennotruf mit der Kampagne "Nein heißt immer Nein" auf sexualisierte Gewalt an Frauen aufmerksam. Auf Freecards hat der 24-Stunden Frauennotruf die Botschaft vermittelt, dass ein "Nein" immer zu respektieren ist und dass ein nicht respektiertes "Nein" immer eine Grenzverletzung bedeutet. Mädchen und Frauen wurden ermutigt, die Einhaltung ihrer Grenzen einzufordern, und zu einem "Nein" zu stehen. Die Freecards "Nein heißt immer Nein" sollten vor allem junge Leute, die entweder selbst von sexualisierter Gewalt betroffen sind, oder jene, die betroffene Frauen und Mädchen kennen, ansprechen und anregen, sich Beratung und Unterstützung zu holen. Die Opfer müssen geschützt und unterstützt werden, die Täter müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Selber Schuld? Nein! (2011)

Ab Dezember 2011 hat der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien 100.000 Freecards mit dem Spruch "Selber Schuld? Nein!" verteilt. Diese sollten vor allem junges Publikum in Szenelokalen, Kinos und Jugendtreffpunkten auf das Thema sexualisierte Gewalt aufmerksam machen.

16 Tage gegen Gewalt (2011)

Video: Gegen Gewalt an Frauen

Am 25. November haben die "16 Tage gegen Gewalt", eine internationale Kampagne für die Anerkennung von Frauenrechten als Menschenrechte, begonnen. Aus diesem Anlass hissten Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl die Fahne der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" am Wiener Rathaus und dem Gebäude der Bundespolizeidirektion Wien.

Resolution für opfergerechte Regelungen

Auch der Wiener Landtag hat die "16 Tage gegen Gewalt" zum Anlass genommen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. So wurde der gemeinsame Antrag von SPÖ und Grünen "Opfergerechte Regelungen in Verfahren wegen Sexualdelikten" einstimmig beschlossen.

Forderungen an den Bund sind laufende verpflichtende Fortbildungen für Richteramtsanwärterinnen und -anwärter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Richterinnen und Richter unter Einbeziehung von Erkenntnissen der Psychotraumatologie.

Ausstellung gegen Gewalt im Arkadenhof des Rathauses (2010)

In den Vitrinen im Arkadenhof des Rathauses waren bis 10. Dezember 2010 Informationen und Bilder zur Kampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt", Informationen zum Gewaltschutz und zur Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O." ausgestellt.

Mich kriegst du nicht K.O. (2010)

Im Herbst 2010 rief der 24-Stunden Frauennotruf die Informations-Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O." ins Leben. Ziel der Kampagne war es, aufzuzeigen, was K.O.-Tropfen sin, was man tun kann, um sich davor zu schützen und was man tun sollte, wenn man vermutet Opfer geworden zu sein. Der 24-Stunden Frauennotruf hat dazu Präventionsmaßnahmen und Verhaltenstipps formuliert.

Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt (2009 bis 2010)

Die Kampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt" war eine Initiative von Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Sie wurde von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57) - 24-Stunden Frauennotruf in Kooperation mit dem Verein Wiener Frauenhäuser durchgeführt. Die Kampagne lief von 22. Oktober 2009 bis Ende 2010. Das Konzept der Kampagne stammt aus Deutschland. Dort hat der Bundesverband "Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe" die Aktion unter demselben Titel im Jahr 2007 sehr erfolgreich durchgeführt.

Ziel der Kampagne war es, das Thema "Gewalt gegen Frauen" noch stärker in das öffentliche Bewusstsein zu heben, Beratungsstellen zu bewerben sowie jede und jeden zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt aufzurufen. Prominente Österreicherinnen und Österreicher haben ihren Standpunkt gegen Gewalt klar gemacht: Sie haben ihre Beine mit einer eindeutigen Aussage gegen Gewalt fotografieren lassen.

2010 startete die Mitmachkampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt" - Frauen und Männer aus dem In- und Ausland zeigten bei unterschiedlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Frauenlauf 2010 ihre Standpunkte und ließen ihre Statements fotografieren mit selbstbewussten Auftritt fotografieren.

Pfeifkonzert "Ich pfeif' auf Gewalt!" (2009)

Österreichische Städte setzten am 25. November 2009 ein lautstarkes Zeichen gegen Gewalt. Das Motto lautete: "Ich pfeif' auf Gewalt!". Das Pfeifkonzert war eine Aktion des Frauenausschusses des Österreichischen Städtebundes. Es fand zu Beginn der "16 Tage gegen Gewalt" in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Knittelfeld, Salzburg, Schwechat, St. Pölten, St. Valentin, Villach, Wiener Neustadt und Wien statt.

Gemeinsam ein lautstarkes Zeichen setzen

Frauenstadträtin Sandra Frauenberger las aus der "Resolution gegen Gewalt an Frauen" des Frauenausschusses des Österreichischen Städtebundes und hisste nach dem Pfeifkonzert gegen Gewalt die Fahnen "Frei Leben ohne Gewalt" und "White Ribbon" am Wiener Rathaus.

Sicher leben in Wien (2008)

Für die Fußball-Europameisterschaft 2008 hat der 24-Stunden Frauennotruf den Flyer "10 Tipps für Ihre Sicherheit" entwickelt. Der Flyer sollte Mädchen und Frauen informieren, welche Punkte sie zu ihrem eigenen Schutz beachten können, um nicht nur eine unbeschwerte, sondern auch eine möglichst sichere EURO zu erleben.

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Frauenabteilung der Stadt Wien (Magistratsabteilung 57)
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