Auch dieses Jahr entschieden die Margaretner*innen in einem Online-Voting darüber, wer den Margaretner Frauenpreis 2026 erhalten soll. Am Margaretner Frauentag, dem 10. März 2026, wurden die Preisträgerinnen im Amtshaus Margareten in der Schönbrunner Straße 54 feierlich ausgezeichnet.
Preisträger*innen
Die Preisverleihung des Margaretner Frauenpreises zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig weibliches Engagement in Margareten ist. Unter den Nominierten waren Kulturschaffende, Ärztinnen, Sozialarbeiterinnen, Ehrenamtliche aus Nachbarschaftsinitiativen und Frauen, die Großes für das Miteinander im Bezirk leisten. Vorgeschlagen wurden sie von Margaretner*innen, die anschließend auch online über die Siegerinnen abstimmen konnten.
- Der 3. Platz ging an Riki Parzer, Sozialarbeiterin, Gründungsmitglied der Straßenzeitung AUGUSTIN und langjähriges Mitglied der Band Stimmgewitter Augustin.
- Den 2. Platz belegten Elisabeth Wlaschütz und Gunda Schönhuber, die Leiterinnen der Wärmestube St. Florian, die seit 2015 wöchentlich einen offenen Treffpunkt für Menschen in Not bieten.
- Der Hauptpreis ging an Marion Jambor, Wirtin des Gasthauses Woracziczky: eine Gastgeberin, bei der niemand vor verschlossener Tür steht, die Spendenaktionen organisiert, zuhört und einen Ort schafft, an dem sich Nachbarschaft wie Familie anfühlt.
Frauenpreis "Margareta"
Der Frauenpreis "Margareta" zeichnet herausragende Leistungen von Frauen aus. Er wird alljährlich von der Bezirksvorstehung vergeben. Der Preis soll die bezahlte sowie oftmals unbezahlte Arbeit engagierter Frauen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, wertschätzen und in der Öffentlichkeit sichtbar machen.
Das Motto des Frauenpreises ist "Heldinnen der Nachbarschaft". Ausgezeichnet werden Frauen, die sich in ihrer unmittelbaren Umgebung engagieren, indem sie zum Beispiel kostenlos Nachhilfe geben oder sich für andere einsetzen und damit ihre Mitmenschen unterstützen.