


Der Auftakt der klimafitten Umgestaltung des Nordbahnviertels erfolgt in der Ernst-Melchior-Gasse vor dem Schulcampus mit 28 neuen Bäumen und 1.300 Quadratmetern neuer Grünfläche. Die Bauarbeiten in der Ernst-Melchior-Gasse werden im Herbst 2026 abgeschlossen sein. Auf dem Areal des früheren Nordbahnhofs in der Leopoldstadt befindet sich das größte innerstädtische Stadterweiterungsgebiet. Auf 85 Hektar entsteht im Nordbahnviertel seit einigen Jahren ein lebendiger Stadtteil mit leistbaren Wohnungen.
Jetzt erfolgt die klimafitte Umgestaltung. Es wird entsiegelt, begrünt und gekühlt! Unter dem Motto "Raus aus dem Asphalt" werden mehrere Straßen im Nordbahnviertel in mehreren Etappen umgestaltet. Den Anfang macht die Ernst-Melchior-Gasse von der Jakov-Lind-Straße bis zur Krakauer Straße sowie der angrenzende Bereich von Am Tabor. Ein Teil der Transformation findet im Vorfeld des Gertrude-Fröhlich-Sandner-Schulcampus statt, was zugleich Teil der Wien-Strategie zur Verbesserung der Schulvorplätze ist.
Insgesamt werden in den nächsten Jahren 8 Straßen im Nordbahnviertel durch großflächige Entsiegelung und zusätzliche Grünflächen umgestaltet. Auch der 3 Hektar große Rudolf-Bednar-Park bekommt durch die Entsiegelung der angrenzenden Straßen begrünte Nachbarschaft.
Zahlen im Überblick
- 2.900 Quadratmeter Entsiegelung
- 1.300 Quadratmeter Grünflächen
- 1.600 Quadratmeter helle Pflasterung
- 28 neue Bäume
- 26 neue Sitzplätze
- 21 zusätzliche Radbügel
- Nebeldüsen, Schaumdüsen, Trinkbrunnen, Nebelstelen, Trinkhydrant
Erholungs- und Grünraum
Am Vorplatz des Gertrude-Fröhlich-Sandner-Schulcampus und in der Ernst-Melchior-Gasse werden 28 neue Bäume in dem Bereich zwischen der Jakov-Lind-Straße und der Krakauer Straße sowie Am Tabor gepflanzt und sorgen für schattige Aufenthaltsbereiche. Die bestehenden Baumscheiben werden miteinander verbunden und dadurch vergrößert.
Zusätzlich entstehen neue Grünflächen, die das Mikroklima im gesamten Abschnitt maßgeblich verbessern. Insgesamt stehen somit in der Ernst-Melchior-Gasse und Am Tabor rund 1.300 Quadratmeter Grünraum zur Verfügung. Viele neue Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und machen den gesamten Bereich zu einem klimafitten Treffpunkt im Grätzl. Das bislang versiegelte Umfeld wird somit zu einer begrünten Aufenthaltsoase für alle Bewohner*innen.
Erfrischende Abkühlung auf dem Schulvorplatz
Von der Umgestaltung profitieren besonders die Schul- und Kindergartenkinder. Diverse Sitzgelegenheiten laden die Kinder und Jugendlichen ein, ihre Pausen auf dem neu entsiegelten Platz zu verbringen. Gemeinsam mit den Bäumen und den Grünflächen sorgen Nebeldüsen und Nebelstelen sowie ein Trinkbrunnen unmittelbar vor dem Eingangsbereich der Schule für Abkühlung an heißen Sommertagen. Durch die wellige Gestaltung des zentralen Platzbereiches entstehen abwechslungsreiche Flächen, die auch die jüngeren Besucher*innen zum Spielen und Entdecken einladen und ein zusätzliches Bewegungsangebot schaffen.
Großflächige Entsiegelung und Barrierefreiheit
Unter dem Motto "Raus aus dem Asphalt" wird die Ernst-Melchior-Gasse zwischen der Jakov-Lind-Straße und der Krakauer Straße sowie Am Tabor zwischen der Ernst-Melchior-Gasse und an den Kohlenrutschen großzügig auf einer Fläche von insgesamt 2.900 Quadratmetern entsiegelt. Die Aufenthaltsfläche wird mit einer hellen Pflasterung ausgestattet, wodurch sich der Bereich im Sommer nicht so stark aufheizt und das Mikroklima nachhaltig verbessert wird. Zudem entsteht eine durchgehend barrierefreie Fläche, die eine sichere und komfortable Nutzung für alle Menschen ermöglicht.
"Raus aus dem Asphalt" - Rekordbilanz
Seit dem Start der großen Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive wurden in ganz Wien bereits 344 Projekte umgesetzt, dabei mehr als 3.300 Bäume allein auf Plätzen und auf Straßenzügen gepflanzt, über 2.700 Sitzmöglichkeiten errichtet und knapp 2.000 Quadratmeter Wasserspiel geschaffen. Mit der historischen Begrünungsoffensive Wiens haben die Grätzl eine massive Verbesserung des Mikroklimas und damit eine Aufwertung der Lebensqualität erfahren.


