Im Jahr 2028 jährt sich der Todestag Franz Schuberts zum 200. Mal. Aus diesem Anlass wird sein 2-geschoßiges, unter Denkmalschutz stehendes Geburtshaus umfassend saniert. Der Fokus liegt dabei auf Barrierefreiheit, Objektschutz und Ausstellungspräsentation. Das Gebäude in der Nußdorfer Straße 54 zählt zu den wenigen erhaltenen Vorstadthäusern dieser Zeit und stellt ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis dar.
Maßnahmen
Ziel des Projekts ist die barrierefreie Erschließung aller für Besucher*innen zugänglichen Bereiche im Erdgeschoß und im ersten Obergeschoß sowie von Innenhof und Garten. Darüber hinaus ist die Modernisierung der gesamten Haus- und Elektrotechnik vorgesehen.
Die historische Außenfassade des Gebäudes wird renoviert. Im Erdgeschoß sind Räumlichkeiten für Kassa und Shop, Sanitäranlagen, ein Musikatelier für Vermittlungsprogramme sowie ein Konzertsaal mit 70 Sitzplätzen vorgesehen. Über einen neuen Aufzug gelangen Besucher*innen barrierefrei ins Obergeschoß. Dort wird eine neue Dauerausstellung zum Leben und Werk von Franz Schubert eingerichtet.
Die Ausstellungsfläche wird verdoppelt und umfasst in Zukunft 210 Quadratmeter Fläche. Die neue Dauerausstellung vermittelt künftig in 7 Räumen das Leben und Werk von Franz Schubert sowie das Wien zwischen 1800 und 1830 auf zeitgemäße und abwechslungsreiche Weise.
Finanzierung
Das Wien Museum übernimmt die Finanzierung der Sanierung und Modernisierung sowie der Neuaufstellung der Dauerausstellung. Für ausgewählte Gewerke, die dem Gebäude-Eigentümer Stadt Wien - Bau- und Gebäudemanagement zuzurechnen sind, wird von diesem ein Investitionskostenbeitrag geleistet.


