Wien Kulturgut: Kriegssachschädenplan, um 1946

Der NS-Zeit und dem Zweiten Weltkrieg fielen in Wien zahlreiche Menschen zum Opfer. Sehr schwer wogen auch die baulichen und infrastrukturellen Schäden.

Der sogenannte "Kriegssachschädenplan" verzeichnet Schäden an Gebäuden, die um 1946 vom Wiener Stadtbauamt erhoben wurden.

Dabei handelt es sich nicht um einen "Bombenkataster", wie er immer wieder für die Eingrenzung von Verdachtsflächen mit Blindgängergefahr gesucht wird. Ein solcher Bombenkataster ist nicht bekannt.

Nach Erhebungen des Stadtbauamtes wurden insgesamt 46.862 Gebäude durch Kriegshandlungen beschädigt. Das waren 41 Prozent des Gesamtbestandes. Dabei ging mit 86.875 Wohnungen rund ein Achtel des Gesamtbestandes verloren. Ebenso wurden zahlreiche Industriebetriebe, sämtliche Donaubrücken, fast alle Brücken über den Donaukanal und alle großen Bahnhöfe zerstört.

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