Die Standpunkte der Patientenvertretung sollen umfassend öffentlich bekannt gemacht werden. Das geschieht durch:
- Zeitungs-, Radio- oder Fernsehinterviews
- Teilnahme an Diskussionen
- Publikationen in medizinischer und pflegerischer Fachliteratur
- Aussendungen über die Rathauskorrespondenz und die APA
Aktuelle Meldungen
Standpunkte des Patient*innen-Anwalts
- 4.6.2026: Wegen Arbeit in NÖ - Sogar eine echte Wienerin ist schon Gastpatientin - Krone.at
- "Lange Wartezeiten und Gastpatient*innen - zu diesen Themen gab es zahlreiche Beschwerden bei der Patientenanwaltschaft. Und diese hatten mitunter Auswirkungen."
- "Lange Wartezeiten und Gastpatient*innen - zu diesen Themen gab es zahlreiche Beschwerden bei der Patientenanwaltschaft. Und diese hatten mitunter Auswirkungen."
- 3.6.2026: Patientenanwalt Jelinek: "Erst wenn eine kassenärztliche Versorgung gesichert ist, kann eine gezielte Patient*innen-Lenkung erfolgen" - Presseaussendung
- "Unbestrittenermaßen ist die Personalsituation in den Spitälern weiterhin sehr angespannt, was nicht nur für Wartezeiten und OP-Verschiebungen verantwortlich ist, sondern auch Diagnose- und Behandlungsfehler begünstigt", schildert der Wiener Patient*innenanwalt, die Problematik aus Patient*innensicht bei der heutigen Presskonferenz der Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft (WPPA) im Presseclub Concordia.
Patient*innen zahlen doppelt, Sozialversicherung spart:
Ein Teil des Problems liege nach wie vor im niedergelassenen Bereich. Patient*innenanwalt Jelinek: "Es gibt noch immer zu wenige Kassenärzt*innen, sowohl in der Allgemeinmedizin wie unter Fachärzt*innen. Die Wartezeiten sind zu lang und Patient*innen gezwungen, auf teure Wahlärzt*innen auszuweichen". Die Folgen: "Von der Sozialversicherung bekommen die Patient*innen nur einen Bruchteil des Honorars rückvergütet, während der Sozialversicherung selbst weniger Kosten anfallen als für eine kassenärztliche Behandlung“, kritisiert der Patient*innenanwalt. Andauernden Diskussionen über neue Barrieren beim Zugang zu Spitalsambulanzen, um diese zu entlasten, erteilt er deswegen eine Absage. Jelinek: "Auch die zuletzt wieder verstärkt diskutierte und vom Rechnungshof ins Spiel gebrachte Ambulanzgebühr wäre vermutlich hinfällig, wenn das Angebot im niedergelassenen Bereich wirklich vorhanden wäre. Erst dann kann eine gezielte Patient*innen-Lenkung erfolgen."
- "Unbestrittenermaßen ist die Personalsituation in den Spitälern weiterhin sehr angespannt, was nicht nur für Wartezeiten und OP-Verschiebungen verantwortlich ist, sondern auch Diagnose- und Behandlungsfehler begünstigt", schildert der Wiener Patient*innenanwalt, die Problematik aus Patient*innensicht bei der heutigen Presskonferenz der Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft (WPPA) im Presseclub Concordia.
- 3.6.2026: Patientenanwalt: Gastpatienten hängen mit fehlendem Personal zusammen, derStandard.at
- Laut Patientenanwalt Gerhard Jelinek gibt es in Wien "zu wenige Kassenärzte". Beim Thema Gastpatient*innen forderte er Lösungen von der Politik.
- 3.6.2026: Patientenanwalt ortet Mangel an Kassenärzten - Wien heute (ORF ON)
- 3.6.2026: Patientenanwalt ortet Mangel an Kassenärzten - wien.ORF.at
Der Wiener Pflege- und Patientenanwalt, Gerhard Jelinek, drängt auf eine bessere kassenärztliche Versorgung in der Hauptstadt. "Es gibt zu wenige Kassenärzte", sagte er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. - 3.6.2026: Wiener Patientenanwalt ortet Mangel an Kassenärzten - NÖN.at
- Der Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt, Gerhard Jelinek, drängt auf eine bessere kassenärztliche Versorgung in der Hauptstadt. "Es gibt zu wenige Kassenärzte", sagte er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Erst wenn der niedergelassene Bereich ausreichend ausgestattet sei, könnten die Spitäler entlastet werden. Beim Thema Gastpatient*innen forderte Jelinek Lösungen von der Politik, in der Pflege müsse man sich für kommende Herausforderungen wappnen.
- 3.6.2026: Wiener Patientenanwalt ortet Mangel an Kassenärzten - Salzburger Nachrichten
- Der Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt, Gerhard Jelinek, drängt auf eine bessere kassenärztliche Versorgung in der Hauptstadt. "Es gibt zu wenige Kassenärzte", sagte er bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Erst wenn der niedergelassene Bereich ausreichend ausgestattet sei, könnten die Spitäler entlastet werden."
- 3.6.2026: Das ist kein Zustand - Patientenanwalt geht mit Politik hart ins Gericht - krone.at
- Im Pflegebereich stehen "sehr schwierige Jahre und Jahrzehnte" bevor, zeichnet Patientenanwalt Gerhard Jelinek ein düsteres Bild zum Ist-Zustand des Wiener Pflege- und Gesundheitssystems. Im Spitalsbereich und bei niedergelassenen Ärzten sei die Situation nicht viel besser.
- 3.6.2026: Laut Patientenanwalt - Patienten, die sich beschweren, werden nicht behandelt - heute.at
- Der Wiener Patientenanwalt Gerhard Jelinek schlägt Alarm: "Patienten, die sich beschweren, wird immer öfter die Behandlung verweigert."
- 3.6.2026: Wiener Ärzte weisen Patienten ab - Wartezeiten explodieren - kosmo.at
- "Zu lange Wartezeiten, überlastete Strukturen, verzweifelte Patienten - Wiens Gesundheitssystem steht unter massivem Druck.“
- 24.4.2026, Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt fordert dringend mehr Kassenärzt*innen - Wien heute, ORF ON
- "Wir sehen in Wien generell einen Mangel an Kassenärzt*innen. Wer es sich leisten kann, weicht auf Wahlärzt*innen aus. Das führt zu einer Entlastung der Sozialversicherung, weil sie hier ja nur einen Teil der Kosten refundieren muss und dazu, dass die Patient*innen dann mit dem berühmten eingewachsenen Zehennagel in die Spitalsambulanz gehen müssen. Wir haben ein solidarisch finanziertes Gesundheitssystem und das bedeutet, dass man für die Beiträge, die man zahlt, eine ausreichende kassenärztliche Versorgung haben sollte. Das ist derzeit nicht der Fall."
- 26.3.2026: Ohne Begleitperson - Dementer Wienerin wurde die Reha verwehrt - Kronenzeitung
- Der Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt Gerhard Jelinek sieht hier großen Verbesserungsbedarf: "Es ist unbestritten, dass die Zahl der an Demenz erkrankten Personen über die Jahre noch zunehmen wird. Man wird also bei der KFA eine transparente Regelung finden müssen, die Patienten mit Demenz nicht von der Inanspruchnahme einer Reha ausschließt: entweder durch das Anbieten von auf Demenzpatienten spezialisierte Reha-Einrichtungen oder durch Kostenübernahme für begleitende pflegende Personen, auf die sie im Alltag angewiesen sind."
- 20.3.2026: Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft fordert Neuaufstellung des Gutachterwesens - Presseaussendung
- 30.1.2026: Angekündigter assistierter Suizid: "Wiener Pflege - und Patientenanwaltschaft zeigt sich erschüttert" - Presseaussendung
- 4.9.2025: Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt, Dr. Gerhard Jelinek "Wer bereit ist zu zahlen, kommt schneller zu Leistungen." - Presseaussendung
- 10.8.2025, Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt, Dr. Gerhard Jelinek, zum großen Engpass bei Kassengynäkolog*innen auf wien.orf.at und heute.at
- Großer Engpass bei Kassengynäkologen - wien.ORF.at
- Ärztekammer schlägt Alarm - Frauen müssen warten: Wien fehlen 16 Kassen-Gynäkologen - Heute.at
- Dr. Gerhard Jelinek: "Bei den Beschwerden an die Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft (WPPA) ist der Mangel an Kassenärzt*innen ein Dauerthema. Patient*innen haben in verschiedensten Fachgebieten Schwierigkeiten, medizinische Leistungen im Rahmen ihrer Krankenversicherung zu bekommen. Dies trifft auch auf die Gynäkologie zu, wo nach Angaben der ÖGK doch eine beträchtliche Zahlen der Kassenarztstellen nicht besetzt ist. Dies führt nach unseren Informationen dazu, dass es selbst für Vorsorgeuntersuchungen Monate im Voraus schwierig sein kann, einen Kassenarzttermin zu bekommen. Ist der Leidensdruck groß, müssen Patient*innen auf Wahlärzt*innen ausweichen oder in eine Krankenhausambulanz gehen. Diese Alternativen sind mit erheblichen finanziellen Zusatzkosten für die Versicherten und für das Gesundheitssystem verbunden. Es ist auch naheliegend, dass empfohlene Vorsorgeuntersuchungen dadurch nicht mehr von allen Patient*innen genützt werden", so der Wiener Patientenanwalt.
- 12.5.2025: Long-/Post-Covid: Patientenanwaltschaften kritisieren die mangelnde Versorgung von an PAIS erkrankten Menschen
- 21.5.2024: Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt Dr. Gerhard Jelinek zu "Zweiklassenmedizin: Wird Versorgung zur Geldfrage?" bei Puls 24:
- Eine kürzlich veröffentlichte Erhebung des Meinungsforschers Peter Hajek im Auftrag der Wiener Ärztekammer zeigt, dass seit 2012 die Wartezeiten auf Termine bei Kassenärzt*innen in Wien massiv zugenommen haben. Bei der Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft äußerte sich der Mangel an Hausärzt*innen mit Kassenvertrag besonders während der Zeit der Grippe- und Corona-Impfungen mit zahlreichen Beschwerden. Denn Patient*innen ohne Hausarzt bekamen keine Impftermine, weil Allgemeinmediziner*innen keine neuen Patient*innen aufnehmen konnten. Dr. Gerhard Jelinek: "Nachdem die Personalknappheit im Gesundheitssystem viele Ursachen hat, wird man über verschiedene Maßnahmen nachdenken müssen. Es werden bei Kassenärzt*innen flexiblere Arbeitszeitmodelle notwendig sein und man wird bei der Honorierung einzelner Leistungen wie der Gesprächsführung nachbessern müssen. Auf der anderen Seite glaube ich, dass Wahlärzt*innen momentan ein relativ bequemes System haben."
- 11.4.2024: Wiener Pflege- und Patient*innenanwalt Dr. Gerhard Jelinek zu MRT-Wartezeiten, ORF Radio Wien und ORF.at
- Bei der Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft häufen sich seit langem die Beschwerden wegen monatelanger Wartezeiten auf MRT-Termine. "Wir haben zuletzt einen Beschwerdeführer gehabt, der gesagt hat, er hat vier Monate Wartezeit beim Durchtelefonieren durch diverse Institute genannt bekommen. Die meisten verzweifeln dann und gehen halt zu privaten Instituten, wo sie sehr schnell Termine bekommen“, meint Patientenanwalt Gerhard Jelinek, aber auch auf den Kosten sitzen blieben. Er sieht die Kasse in der Pflicht, das Angebot an Kassengeräten auszubauen. Patient*innen empfiehlt er: "Nicht aufhören, sich beschweren und auch die Vertragsinstitute darauf hinweisen, dass es diese 20 Tage Regel gibt und man darauf besteht, dass man früh einen Termin bekommt bzw. sich an die Patientenanwaltschaft wenden. Je mehr Beschwerden wir haben, desto effizienter ist dann unser Druck, den wir auf die Sozialversicherung ausüben."
- 22.3.2024: Wiener Pflege- und Patient*innenanwaltschaft zu "Gewalt in der Geburt", Kronenzeitung
- "Etwa eine Handvoll Frauen meldet sich jedes Jahr bei der WPPA. Unbeschadet der Frage, wie viele dieser Beschwerden im Endeffekt berechtigt sind, geht es in der Regel um Kommunikation. Es gibt natürlich Situationen im Geburtsverlauf, wo das Leben der Frau oder des Ungeborenen gefährdet sein kann - da muss unverzüglich gehandelt werden. Aber auch hier muss mit der Gebärenden respektvoll kommuniziert werden.
Wo wenig Zeit ist, werden Entscheidungen eher 'unkompliziert' gefällt, also ohne die Patientin so weit aufzuklären, dass sie die Tragweite des Eingriffs erkennen kann. Es werden Maßnahmen möglicherweise früher gesetzt als notwendig, um die Geburt voranzutreiben und weniger auf die Gebärende eingegangen. Auch 'Routine' kann zu einer gewissen Abgestumpftheit führen.
Sollte es zu Vorfällen kommen, wie vermuteten Behandlungsfehlern, unangemessener Kommunikation oder Handlungen gegen den Willen der Frau, sollten diese zeitnah in einem Gedächtnisprotokoll festgehalten werden. Die Patient*innenanwaltschaft kann für die Beschwerdeführerin eine Stellungnahme des Spitals sowie die Dokumentation des Geburtsvorgangs einholen und vertrauensärztlich prüfen lassen. Gegebenenfalls kann auch außergerichtlich Schadenersatz geltend gemacht werden."
- "Etwa eine Handvoll Frauen meldet sich jedes Jahr bei der WPPA. Unbeschadet der Frage, wie viele dieser Beschwerden im Endeffekt berechtigt sind, geht es in der Regel um Kommunikation. Es gibt natürlich Situationen im Geburtsverlauf, wo das Leben der Frau oder des Ungeborenen gefährdet sein kann - da muss unverzüglich gehandelt werden. Aber auch hier muss mit der Gebärenden respektvoll kommuniziert werden.
- 6.3.2024: Patient*innenanwalt Dr. Gerhard Jelinek zur geplanten Schließung des AUVA-Traumazentrums Brigttenau/Lorenz-Böhler Spitals - "Café Puls" (Puls 4)
- Dr. Gerhard Jelinek empfiehlt betroffenen Patient*innen, sich an die AUVA zu wenden bzw. mit den behandelnden Ärzt*innen Kontakt aufzunehmen, wenn Ihnen diese schon bekannt sind: "Wenn das nicht erfolgreich ist, dann sollen sie sich bitte an die Patientenanwaltschaft wenden."
- 6.3.2024: Patient*innenanwaltschaft: Keine neuen Hürden beim Facharztzugang - Patient*innenanwalt Dr. Jelinek lehnt Vorschlag von ÖGK ab - Presseaussendung
Tätigkeitsberichte der WPPA aus den Vorjahren
- Tätigkeitsbericht der WPPA 2025
- Tätigkeitsbericht der WPPA 2024
- Tätigkeitsbericht der WPPA 2023
- Tätigkeitsbericht der WPPA 2022
- Bericht der Wiener Heimkommission über ihre Tätigkeit 2025
- Bericht der Wiener Heimkommission über ihre Tätigkeit 2024
- Bericht der Wiener Heimkommission über ihre Tätigkeit 2023
- Bericht der Wiener Heimkommission über ihre Tätigkeit 2022
Broschüren
Im Broschürenbestellservice der Stadt Wien können folgende Broschüren bestellt und in Form von PDF-Dateien heruntergeladen werden: