Die Berichte über mögliche Asbest-Verdachtsflächen im Wiener Straßennetz sorgen für Verunsicherung. Auf mehreren Straßen in Wien und im Umland wurden mögliche Asbestbelastungen festgestellt.
Der Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Hietzinger*innen hat für die Bezirksvorstehung oberste Priorität. Die Sorgen der Bevölkerung werden sehr ernst genommen. Sämtliche Hinweise werden von den zuständigen Fachstellen sorgfältig geprüft und alle erforderlichen Untersuchungen veranlasst.
Informationen werden laufend ergänzt
Alle Informationen, die der Bezirksvorstehung Hietzing derzeit vorliegen, sowie der aktuelle Informationsstand, neue Erkenntnisse, Untersuchungsergebnisse und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen werden hier laufend ergänzt.
Die Bevölkerung sowie betroffene Anrainer*innen sollen hier transparent, verlässlich und zeitnah über den aktuellen Stand informiert werden.
Bestätigter Asbestfund in der Rosenhügelstraße
Die unabhängigen Laboruntersuchungen haben den Verdacht auf asbesthaltiges Gesteinsmaterial im betroffenen Abschnitt der Rosenhügelstraße bestätigt.
Zum vorsorglichen Schutz der Bevölkerung wird der betroffene Bereich nun mit einem Asphaltüberzug beziehungsweise einer neuen Deckschicht versiegelt. Diese Maßnahme ist laut der zuständigen Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) die schnellste, sicherste und wirksamste Möglichkeit, um einen raschen und effektiven Schutz sicherzustellen. Durch die Versiegelung wird das Material dauerhaft eingeschlossen und eine mögliche Freisetzung von Asbestfasern wirksam unterbunden.
Laufende Kontrollen im Straßenraum
Die Mitarbeiter*innen der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau überprüfen den öffentlichen Straßenraum weiterhin laufend auf auffällige Straßenabschnitte. Werden Auffälligkeiten festgestellt, erfolgen weitere Untersuchungen. Wo erforderlich, werden betroffene Bereiche vorsorglich versiegelt, um eine mögliche Freisetzung von Asbestfasern sofort zu verhindern.
Hintergrund zu den Asbestfunden
Greenpeace gab am 1. Juli 2026 bekannt, erstmals Asbest im Asphalt auf mehreren Wiener Straßen sowie im Umland nachgewiesen zu haben. Genannt wurden unter anderem Straßen in Liesing sowie im Bereich der Bezirksgrenze zu Hietzing.
Die gemeldeten Verdachtsflächen werden derzeit von der Stadt Wien durch akkreditierte Prüfanstalten untersucht. Sollten Belastungen im Bezirk bestätigt werden, werden gemeinsam mit den zuständigen Fachdienststellen umgehend die erforderlichen Maßnahmen gesetzt.
Maßnahmen des Bezirks
Die Bezirksvorstehung Hietzing steht in engem Austausch mit der zuständigen Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Sobald gesicherte Untersuchungsergebnisse vorliegen, werden die betroffenen Anrainer*innen sowie die Öffentlichkeit rasch über die Ergebnisse und gegebenenfalls notwendige weitere Maßnahmen informiert.
Bitte nehmen Sie keine eigenen Proben, sondern wenden Sie sich bei Fragen an die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28):
- E-Mail: post@ma28.wien.gv.at
- Telefon: +43 1 4000-49 600


