


Hernals möchte mit einem Pilotprojekt unter dem Motto "in Hernois blüht ois" die Artenvielfalt von Insekten und Pflanzen im Bezirk fördern und die Grätzl so besser an den Klimawandel anpassen.
Geplant sind 2 durchgehende Naturachsen:
- Entlang der Alszeile
- Über die neue Fahrradstraße Geblergasse
Wie funktioniert der Korridor der Artenvielfalt?
Ziel der beiden geplanten Naturachsen ist, bestehende Grünräume besser miteinander zu verbinden: vom Wienerwald über die Hernalser Parkanlagen bis hin zu kleineren Flächen wie Beete neben Straßen und Baumscheiben.
So entsteht Schritt für Schritt ein vernetzter Lebensraum, in dem sich Pflanzen, Insekten und Kleintiere ausbreiten können. Neue Rückzugsorte für Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten werden geschaffen. Zierpflanzen werden durch standortgerechte Wildstauden ersetzt; die Mahd auf den Freiflächen wird reduziert; Totholz bietet Unterschlupf, Nistplätze und Bruträume.
Mitmachen und Artenvielfalt stärken
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die Beteiligung vor Ort. Mit der Aktion "in Hernois blüht ois" werden Schulen, Kindergärten, Vereine, Geschäftsleute und Anrainer*innen eingeladen, selbst aktiv zu werden.
Unterstützt werden sie dabei von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*). Sie hilft, geeignete Flächen zu finden, und berät bei der naturnahen Bepflanzung. Außerdem sind Spaziergänge und Workshops zum Thema Artenvielfalt geplant.