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Zipfellorchel

Dieser Pilz gehört zu den Giftpilzen.

Zipfellorchel

Sicherheitshinweis: Die Beschreibung dient nur der Information. Sie ersetzt nicht die Beurteilung durch geschulte Begutachter*innen. Pilzberatung oder -begutachtung bieten die Marktamtsabteilungen an.

Beschreibung und Eigenschaften

  • Lateinische Bezeichnung: Discina fastigiata
  • Wert: giftig
  • Hut: meist bräunlich, braun bis rotbraun, bei Sporenreife auch mit schwärzlichen Tönen, aderig, gerippt und grob hirnartig gewunden, zipfelmützenartig hochgestülpt, meist 3 Zipfel, die zusammengeklebt scheinen, "Klebestelle" weißlich bis hellbräunlich, Hut-Innenseite weißlich, hohl
  • Stiel: kreideweiß, zylindrisch, rippig und zur Basis hin verdickt, meist mit Erde bedeckt
  • Fleisch: weiß, weißlich, zerbrechlich, wässrig bis saftig
  • Vorkommen: Frühjahr, im Auwald, gern bei Hainbuche und Pappel
  • Geruch: angenehm bis spermatisch
  • Geschmack: mild (NICHT KOSTEN!)
  • Essbare Doppelgänger:
  • Hinweis: Ob die Zipfellorchel giftig ist, ist nicht sicher belegt. Wegen des bisher nicht bestätigten Verdachts, dass der Pilz Gyromitrin enthält und eine mögliche Vergiftung vom Gyromitra-Typ verursachen könnte, wird die Zipfellorchel meist als giftig eingestuft. Der Pilz enthält jedoch einen Stoff, der dem Gyromitrin ähnlich ist und dessen mögliche Toxizität noch nicht geklärt ist. Der Pilz sollte daher keinesfalls zu Speisezwecken gesammelt werden.

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