Dieser Pilz gehört zu den ungenießbaren und wertlosen Pilzen.


Sicherheitshinweis: Die Beschreibung dient nur der Information. Sie ersetzt nicht die Beurteilung durch geschulte Begutachter*innen. Pilzberatung oder -begutachtung bieten die Marktamtsabteilungen an.
Beschreibung und Eigenschaften
- Lateinische Bezeichnung: Agaricus bernardii
- Wert: ungenießbar
- Hut: anfangs weißlich, später allmählich schmutzig hellgrau bis ockerlich weiß, jung halbkugelig, später aufschirmend, dabei Aufreißen der Hutoberseite in große und dicke Schollen, zwischen denen das helle Hutfleisch hervortritt, dickfleischig
- Lamellen: grau-rosa (niemals rein-rosa), eng stehend
- Stiel: weiß im Schnitt rötend, Stiel mit dünnem, weißlichen, aufsteigenden (stiefelnden) Ring
- Fleisch: weiß, im Schnitt purpurrosa verfärbend
- Vorkommen: Frühling bis Herbst, auf Salzwiesen, in Küstennähe und an Straßenrändern
- Geruch: unangenehm nach verdorbenem Fisch
- Geschmack: mild
- Giftige Doppelgänger:
- Rebhuhn-Champignon
- Perlhuhn-Egerling
- Weißer Knollenblätterpilz
- Grüner Knollenblätterpilz
- Hinweis: Dieser Pilz wächst auf sandigen Böden, Rasenflächen und an Standorten mit hohem Salzgehalt, wie an Meeresküsten und in Salzwiesen. Zu finden ist er aber auch an Straßenrändern, wo im Winter Salz gestreut wurde.
Der Pilz hat einen deutlich unangenehmen Geruch, weshalb aus diesem Grund allein von der Zubereitung Abstand genommen wird. Zu beachten ist außerdem, dass alle Champignon-Arten vermehrt Schwermetalle aufnehmen, weshalb vom Verzehr wild gewachsener Arten, besonders von solchen, die in Straßennähe gefunden werden, abgeraten wird.
