Dieser Pilz gehört zu den Giftpilzen.


Sicherheitshinweis: Die Beschreibung dient nur der Information. Sie ersetzt nicht die Beurteilung durch geschulte Begutachter*innen. Pilzberatung oder -begutachtung bieten die Marktamtsabteilungen an.
Beschreibung und Eigenschaften
- Lateinische Bezeichnung: Hebeloma sinapizans
- Wert: giftig
- Hut: tonbraun bis blass fleischbräunlich, rostfalb oder lehmfarben, mehr oder weniger gewölbt, oft unregelmäßig gebuckelt, glatt, bei Feuchtigkeit etwas schmierig, sonst trocken, Rand oft heller gefärbt und eingerollt, Hut nicht gerieft
- Lamellen: anfangs tonblass (aber nie rein weißlich), bald nachdunkelnd und milchkaffeebraun bis fleischocker gefärbt
- Stiel: weißlich, im Alter etwas hellbräunlich, feinschuppig, faserig-schuppig, großflockig, teils genattert, hohl, Basis oft knollig verdickt
- Fleisch: weiß, fest, dick
- Vorkommen: Sommer bis Spätherbst, im Mischwald, gern bei Eichen oder Linden
- Geruch: nach Rettich
- Geschmack: bitter
- Essbare Doppelgänger: Voreilender Ackerling
- Hinweis: Die gesamte Gattung der Fälblinge, die im mitteleuropäischen Raum circa 60 Arten umfasst, enthält keine Speisepilze. Viele der Arten sind giftig und überdies nur schwierig, meist nur mikroskopisch, zu bestimmen.
