Dieser Pilz gehört zu den Speisepilzen beziehungsweise zu den essbaren Pilzen.


Sicherheitshinweis: Die Beschreibung dient nur der Information. Sie ersetzt nicht die Beurteilung durch geschulte Begutachter*innen. Pilzberatung oder -begutachtung bieten die Marktamtsabteilungen an.
Beschreibung und Eigenschaften
- Lateinische Bezeichnung: Lycoperdon perlatum
- Wert: essbar (siehe jedoch Hinweis)
- Fruchtkörper: jung weiß, alt bräunlich, keulig bis birnenförmig, mit abwischbaren blassen, spitzkegeligen, körnigen Stacheln besetzt, die nach dem Abfallen ein Netzmuster hinterlassen, zur Basis mit einer Art verschmälerter Stielpartie
- Fleisch: weiß, später gelb werdend, alt oliv-schwarzbraun
- Vorkommen: Sommer bis Spätherbst, in Laub- und Nadelwäldern auf allen Böden
- Geruch: pilzartig
- Geschmack: mild
- Giftige Doppelgänger:
- Grüner Knollenblätterpilz, im eiförmigen Zustand
- Kegelhütiger Knollenblätterpilz, im eiförmigen Zustand
- Hinweis: Eine Verwechslung zwischen jungen Knollenblätterpilzen und Stäublingen (beziehungsweise Bovisten) ist möglich. Im eiförmigen Zustand ähneln Knollenblätterpilze den kugeligen Stäublingen. Es ist ratsam, Pilze im eiförmigen oder kugeligen Zustand immer quer durchzuschneiden, da sich im Schnitt die Umrisse des Knollenblätterpilzes zeigen würden.
- Im Alter reißt bei Stäublingen der Scheitel sternförmig auf und gibt bei Berührung die Sporen staubwolkenartig frei. Wenn die innere Fruchtschicht (Gleba) weiß ist, sind sie in der Regel, mit Ausnahme des unangenehm nach Leuchtgas riechenden Birnen-Stäublings, essbar.
- ACHTUNG: Laut aktuellen Untersuchungen ist der Flaschenstäubling erhöht schwermetallbelastet (10 bis 20 mg Blei pro Kilogramm). Von übermäßigem Genuss wäre daher abzuraten.
