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Klinik Landstraße bekommt neue Erstversorgungsambulanz

In der Klinik Landstraße wird eine neue Erstversorgungsambulanz gebaut. Sie entlastet die Notaufnahme und bietet allgemeinmedizinische Behandlung.

Platz vor dem Eingang zur Klinik Landstraße mit einem breiten Weg und vielen Bäumen. Zum Eingang führen mehrere Stufen, auf der rechten Seite ist eine barrierefreie Rampe.
So soll der Eingangsbereich in Zukunft aussehen.

In der Klinik Landstraße erfolgt der offizielle Baustart für die neue Erstversorgungsambulanz (EVA). Gemeinsam mit der parallel stattfindenden Erweiterung der Eingangshalle stellt das Projekt einen zentralen Baustein für die laufende Modernisierung des Standorts dar.

Die Erstversorgungsambulanz sorgt für eine bessere Trennung zwischen Notfallmedizin und allgemeinmedizinischer Behandlung. Dadurch entlastet sie die Notaufnahme und verkürzt Wartezeiten für Patient*innen.

Mehr Raum für schnelle Hilfe ist unser Anspruch für die Wiener Bevölkerung. Die EVA der Klinik Landstraße wird maßgeblich dazu beitragen. Hier, im Herzen von Wien, entsteht eine Top-Anlaufstelle für Menschen, die medizinische Hilfe brauchen.

Verbesserung für die gesamte Region

Die neue EVA wertet die medizinische Versorgung in der gesamten Region auf. Derzeit kommen rund 58 Prozent der EVA-Patient*innen in der Klinik Landstraße aus dem 3., 10. und 11. Bezirk. Über 80 Prozent sind berufstätige Erwachsene zwischen 20 und 69 Jahren. Insgesamt werden am Standort aktuell 2.800 bis 3.000 EVA-Patient*innen monatlich versorgt.

Generell haben sich die Erstversorgungsambulanzen im Wiener Gesundheitsverbund in den vergangenen Jahren als wirksames Modell zur Entlastung der Notaufnahme etabliert. Dieser Effekt zeigt sich auch in der Klinik Landstraße. Im Jahr 2025 konnten bis zu 68 Prozent aller EVA-Patient*innen mit einem Rezept wieder nach Hause entlassen werden. Das entspricht etwa 7 von 10 Patient*innen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Notaufnahme und Ärztefunkdienst

Die Erstversorgungsambulanzen werden vom Ärztefunkdienst betrieben. Durch ihre Arbeit gewinnt die Notaufnahme wertvolle Kapazitäten für akute und komplexe Fälle.

Als erste Anlaufstelle bietet die EVA Diagnostik und Behandlung für akute allgemeinmedizinische Probleme. Ähnlich einer hausärztlichen Praxis, jedoch auch außerhalb regulärer Öffnungszeiten. Das Spektrum reicht von Infekten über Schmerztherapie bis zur Versorgung von Schnitt- und Schürfwunden. Ein kleines Labor ermöglicht rasche Befundabklärungen. 2 Teams stehen für die Patient*innen in der EVA bereit und arbeiten mit der Notaufnahme zusammen.

Der Bau der neuen EVA

Ein markanter Vorbau wird künftig das Erscheinungsbild der Klinik Landstraße künftig prägen. Es entsteht ein zeitgemäßer, einladender Eingangsbereich, in dem EVA, Haupteingang und ein neues, bereits umgesetztes Verkaufslokal ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Die Baumaßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • 210 Quadratmeter neue Nutzfläche für die Erstversorgungsambulanz
  • 150 Quadratmeter zusätzliche Fläche für die Eingangshalle
  • 360 Quadratmeter zusätzliche Gesamtfläche
  • Fertigstellung im 1. Quartal 2027

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