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Neuerungen bei den Wiener Bädern 2026

Durch neue Maßnahmen wird das Bäderbudget entlastet und gleichzeitig Leistbarkeit und Badekomfort erhalten. Kinderschwimmkurse werden ausgebaut.

Um den Betrieb aller Bäder-Standorte weiter zu garantieren, hat die Stadt Wien Maßnahmen für das Jahr 2026 ausgearbeitet, die das Bäderbudget entlasten und den Badekomfort für Gäste erhalten sollen. Es werden keine Standorte der Wiener Bäder geschlossen und der Bau neuer Schwimmhallen geht weiter.

Während Bädern in anderen österreichischen Gemeinden das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht und mitunter sogar schließen müssen, garantiert Wien auch 2026 den Betrieb aller städtischen Standorte. Dennoch müssen auch die Bäder dabei unterstützen, die Budgetlage aufzubessern - und das passiert mit einer Reihe an gut durchdachten Maßnahmen, mit denen die Wiener Bäder 2026 insgesamt rund 2,3 Millionen Euro einsparen können und dennoch Leistbarkeit, Qualität des Badebetriebs und die Sicherheit aller Gäste garantieren.

Leistbarkeit, Sicherheit und Qualität des Badebetriebs an erster Stelle

Die Stadt Wien garantiert für alle leistbaren Zutritt zu den Bädern, indem diese Leistungen in öffentlicher Verwaltung bleiben und nicht privatisiert werden.

Bei den Maßnahmen steht der Erhalt von Leistbarkeit und Qualität des Badevergnügens im Vordergrund. Die Wiener Bäder treffen 2026 daher vorwiegend strukturelle Maßnahmen, um die Leistbarkeit der Eintrittspreise für die Wiener*innen so gut es geht zu erhalten. Außerdem werden die Maßnahmen nicht auf Kosten der Sicherheit der Gäste, ihrer Gesundheit und des Badekomforts gehen.

Bädermaßnahmen 2026 im Überblick

Saisonale Anpassungen

Die Bäder stimmen ihr Angebot verstärkt auf den saisonal schwankenden Bedarf ab. Das betrifft unter anderem:

  • Geänderte Öffnungszeiten Familienbäder
    • Betriebsbeginn im Mai und Juni statt 10 Uhr erst um 13 Uhr

Aus diesen Anpassungen ergibt sich ein verminderter Personalbedarf. Der Umfang der Beckenaufsicht durch Schwimmlehrer*innen und Bassin-Aufseher*innen sowie die Aufsicht in anderen Bereichen (zum Beispiel Saunabereiche) ist von den Maßnahmen nicht betroffen.

Sonstige Ausgabenreduktionen

Durch die getroffenen Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz, dem Ausbau von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen und den erwartbaren Energiepreisen fallen in den kommenden Jahren geringere Ausgaben im Bereich Energiebezüge an.

Im Bereich der Instandhaltung bei der Durchführung kleinerer Reparaturen wird vermehrt auf Eigenpersonal gesetzt. Betriebsunkritische Instandhaltungsmaßnahmen werden zeitlich aufgeschoben.

Neubauprojekte und Schwimmkurse werden fortgeführt

Bereits laufende Projekte und kurz bevorstehende Sanierungs- und Neubauprojekte werden fortgeführt. Der Neubau der Schwimmhalle im Höpflerbad und die Erneuerung des Daches im Döblinger Bad wurden bereits gestartet und werden plangemäß fortgesetzt. Die Erneuerung des Daches im Kombibad Hietzing folgt ab Ende April, die umfassende Sanierung des Jörgerbads im Juli. Hierfür bleibt 2026 das angeschlossene Freibad geschlossen.

Außerdem werden die Sommerschwimmkurse fortgeführt und sollen ausgeweitet werden. Derzeit werden noch Standorte und Möglichkeiten geprüft, jedenfalls sollen über 1.000 Kursplätze angeboten werden.

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Stadt Wien - wien.gv.at-Redaktion

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