Donaupark
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Information Größe: circa 632.966 Quadratmeter -
Information Angebote: Spielplätze und Sportanlagen, Sehenswürdigkeiten -
Information Hunde: Ihren Hund müssen Sie im Donaupark an der Leine führen. -
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- Letzte Aktualisierung: 03.02.2026, 13.51 Uhr
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Der Donaupark wurde 1964 im Zuge der "Wiener Internationalen Gartenschau 1964" (WIG 1964) unter der Gesamtplanung des damaligen Stadtgartendirektors Prof. Ing. Alfred Auer (1922 bis 2002) von einer ehemaligen Mülldeponie zu einer Parkanlage umgestaltet.
Spiel- und Sportplätze
Im Donaupark gibt es Spiel- und Sportplätze mit einer Fläche von über 32.000 Quadratmetern:

- 3 Kinderspielplätze mit Sandkisten, Schaukeln, Rutschen, Kletterkombinationen
- 1 Spielplatz mit Fitnessgeräten
- 8 Ballspielplätze für Basketball, Fußball, Tischtennis, Boccia und Tennis
- 7 Spieltische mit Schachbrettern und 4 Boden-Schachanlagen
- 2 Skate-Anlagen
- 1 Trampolin
- 1 Rodelhügel
Mehr Grün dank Entsiegelungsoffensive
Seit 2023 wurden Teile des Donauparks im Rahmen einer Entsiegelungsoffensive klimafit gemacht. Dabei wurden rund 15.000 Quadratmeter entsiegelt und begrünt. Außerdem wurde das Wegenetz optimiert, bestehende Beete wurden verbreitert. Ein Parkplatz wurde durch eine großzügige Grünfläche ersetzt. Ein neues Wasserspiel sorgt für zusätzliche Abkühlung. Die Maßnahmen im Detail:
Optimierung des Wegenetzes
- Sanierung der bestehenden Wege für eine barrierefreie Nutzung
- Reduzierung des gesamten Wegenetzes - ehemals versiegelte Flächen wurden rückgewonnen und begrünt
Parkplatz weicht Grünfläche
- Umwandlung eines wenig genutzten Parkplatzes bei der Arbeiterstrandbadstraße in eine 4.700 Quadratmeter große Wiese
- Erhaltung der bestehenden und gut entwickelten Baumscheiben - diese dienen künftig als großzügige Schattenspender auf der neuen Wiese
Neues Wasserspiel

Bodenfontänen
- 10 Bodenfontänen und 13 Nebeldüsen auf über 110 Quadratmetern nahe des Nordost-Eingangs
- Das Wasserspiel wird mit Frischwasser gespeist, das über einen Sickerschacht anschließend die angrenzende Grünfläche bewässert.
- Ein Temperatursensor aktiviert den Wasserspielbetrieb erst ab einer Außenlufttemperatur von circa 25 Grad Celsius. Die Bodendüsen werden über einen Bewegungssensor ausgelöst. Das reduziert den Wasserverbrauch.
Neue Bäume sowie Gräser- und Staudenbeete
- Pflanzung von 61 Bäumen – verschiedene Arten, darunter beispielsweise die Kaukasische Flügelnuss oder die Blasenesche
- Automatische Bewässerungsanlage für die Jungbäume im Bereich des Nordost-Eingangs
- Erhaltung des gesamten Altbaumbestandes, darunter viele wertvolle alte Silberpappeln
- Über 1.200 Quadratmeter neue Gräser- und Staudenbeete, zum Beispiel beim Nordost-Eingang in der Nähe des China-Restaurants
Sanierung Kaskadenbecken und Wasserkanäle
- Instandsetzung der 2.200 Quadratmeter großen Kaskadenbecken im Rosarium und der Wasserkanäle
- Rundumerneuerung beschädigter Steinplatten der Kaskadenrahmungen
Sitzausstattung und zusätzliche Tischtennis-Tische
- 53 neue Sitzmöglichkeiten und 12 neue Tische
- 2 neue großzügige Holzliegen am Seerosenteich
- 2 neue Tischtennis-Tische im bestehenden Tischtennis-Bereich nordostseitig des Kiosks
Sehenswürdigkeiten
Donauturm

Der Donauturm wurde 1964 als Symbol für das moderne Wien errichtet. Mit seinen 252 Metern ist er immer noch das höchste Bauwerk Österreichs. In nur 35 Sekunden gelangen Besucher*innen auf eine teils offene und teils verglaste Aussichtsterrasse in 150 Metern Höhe. Außerdem befinden sich im Donauturm ein Restaurant, das sich um die eigene Achse dreht, sowie weitere Gastronomie-Einrichtungen.
Papstwiese
Auf der rund 20 Hektar großen Papstwiese beim Donaupark versammelten sich am 11. September 1983 anlässlich des Besuches von Papst Johannes Paul II. rund 300.000 Gläubige zu einer Messe. Dafür wurde ein 40 Meter hohes und 56 Tonnen schweres Stahlkreuz errichtet. Es ist heute ein beliebter Treffpunkt für zahlreiche Sport- und Freizeitaktivitäten.
Schmetterlingswiese
Die Schmetterlingswiese im Donaupark zählt zu den artenreichsten innerstädtischen Lebensräumen Europas. Sie wurde durch die Anlage eines neuen Feuchtbiotops und den Anschluss an eine Bewässerungsanlage fit für die Herausforderungen des Klimawandels gemacht und zu einem Ort innovativer Umweltbildung für Gartenbaulehrlinge weiterentwickelt.
Die Bewässerung ist eine Zusammenarbeit der Wiener Stadtgärten mit der Wiener Umweltanwaltschaft und wurde durch die Stiftung Blühendes Österreich finanziert.
Dürreperioden setzen die Flora und Fauna auf der Schmetterlingswiese immer stärker unter Druck. Deshalb wurde im nördlichen Teil der Schmetterlingswiese ein rund 90 Quadratmeter großer Teich mit Bewässerungsanschluss angelegt.
Dadurch verbessern sich beispielsweise die Lebensraumbedingungen für Libellen, Wasserkäfer und -schnecken. Der stabile Wasserpegel im Teich und die gezielte Bewässerung von Teilbereichen der Wiese mildern die negativen Folgen von Dürre und verhindern ein vollständiges Austrocknen. Das Gewässer erwärmt sich nicht zu schnell dank seiner seichten Ufer und einer tieferen Mittelzone.
Ein geschützter Rückzugsort für seltene Arten
Die Schmetterlingswiese im Donaupark in der Wiener Donaustadt ist Teil des Programms Netzwerk Natur und steht unter besonderem Schutz als ausgewiesene Wildnisfläche. Sie bleibt durch ihre Einbettung in den öffentlichen Park dauerhaft gesichert. Das artenreiche Biotop bietet Lebensraum für viele bedrohte und streng geschützte Tierarten.
Lernort Natur: Lehrlinge gestalten mit
Das aktuelle Projekt auf der Schmetterlingswiese ist auch ein Bildungsprojekt. Der Bau des Teiches erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Lehrlingen der Wiener Stadtgärten aus der Berufsschule für Gartenbau und Floristik im Schulgarten Kagran. Dabei waren die jungen Fachkräfte in alle Schritte eingebunden. Begleitend fanden Workshops zur Artenvielfalt der Schmetterlingswiese und zum Bau einer neuen Nisthilfe für Wildbienen statt.
Donauparkbahn
Die 3,4 Kilometer lange Donauparkbahn wurde 1964 eröffnet. Mit 3 Stationen und einer Fahrtzeit von etwa 20 Minuten führt sie durch den Donaupark vorbei an Blumenbeeten und Wiesen. Auf der Fahrt können Sie verschiedene Teile des Parks entdecken, die Sie durch einen anschließenden Spaziergang erkunden können.
Irissee
Da der über 25.000 Quadratmeter große Irissee undicht geworden war, wurde er 1993 vertieft. Die Ufer wurden abgeflacht und großflächige Sumpfzonen gepflanzt. Pflanzen wie Binsen, Seggen, Rohrkolben, Froschlöffel, Sumpfschwertlilien, Schwanenblumen, Wasserminze und Igelkolben bilden heute eine biologisch arbeitende Kläranlage. Weiters ist ein Altbestand an Silberpappeln erhalten.
Korea-Kulturhaus

Das ehemalige Seerestaurant am Irissee wurde 2011 zu einem Korea-Kulturhaus umgebaut und 2012 eröffnet. Es steht teilweise unter Denkmalschutz.
Kaffeehausberg

Blick auf den Donaupark von der Aussichtsterrasse am Donauturm

Blick über den Donaupark Richtung VIC


Aus dem Aushubmaterial des Irissees wurde ein Berg aufgeschüttet. Das darauf befindliche Kaffeehaus wurde Mitte der 1990er-Jahre geschlossen, seine Grundkonstruktion blieb aber erhalten und wurde restauriert.
Weiterführende Informationen
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