Ö-CERT als Qualitätssicherung in der Erwachsenenbildung

Durch Ö-Cert, den Qualitätsrahmen für die Erwachsenenbildung in Österreich, ist es Erwachsenenbildungs-Organisationen möglich, den Kundinnen und Kunden ihre qualitätsvolle Arbeit nachzuweisen.

Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtungen können sicher sein, dass es sich um Erwachsenenbildungs-Einrichtungen handelt, die qualitätssichernde Maßnahmen setzen. Ein Ö-Cert-Zertifikat belegt zum Beispiel, dass sich das Lehrpersonal einer Einrichtung laufend pädagogisch aus- und weiterbildet. Aber auch die Verwendung eines Qualitätssicherungsverfahrens ist nachzuweisen. Die Zertifikate werden von einer unabhängigen Akkreditierungsgruppe vergeben.

Mit Ö-Cert wurden 2011 erstmals österreichweit einheitliche Qualitätsstandards für Bildungsanbieterinnen und-anbieter von Erwachsenenbildungs-Maßnahmen geschaffen. Diese Standards werden von Bund und Ländern anerkannt.

Rechtliche Basis dieses europäischen Vorzeigeprojektes ist eine Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG zwischen dem Bund und den Ländern über die Anerkennung des Qualitätsrahmens für die Erwachsenenbildung Ö-Cert.

wien-cert

Das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) führt in Zusammenarbeit mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) seit 2011 das Qualitätssicherungsverfahren für Wiener Bildungseinrichtungen ("wien-cert") durch. Dieses Verfahren entspricht den Anforderungen des Qualitätsrahmens für die Erwachsenenbildung (Ö-Cert).

Neben internationalen Qualitätsmanagement-Systemen (zum Beispiel ISO, EFQM) bestehen vergleichbare standardisierte Verfahren auch zum Beispiel in Oberösterreich (OÖ-EBQS), Niederösterreich (Cert-NÖ) und Salzburg (S-QS). Gemeinsame Ziele sind mehr Transparenz in Qualitätsfragen der Weiterbildung und eine Sicherstellung der gegenseitigen österreichweiten Anerkennung.

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